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re.flect Redaktion

featured Gastro News Stuttgart

Ab auf die Terrasse:
Fleischmann in Esslingen

Esslingen hat neben Fachwerkhäusern, Weinbergen und der historischen Burg auch kulinarisch einiges zu bieten: Auf der neu gestalteten Terrasse des Fleischmann lässt es sich im Innenhof des Dick-Areals bestens die lauen Sommerabende genießen. Wenn es Abend wird, taucht die diskret in die Markise integrierte, dimmbare Beleuchtung den Platz in angenehmes Licht, gleichzeitig liegt der Außenbereich angenehm geschützt. Neben den stadtbekannten Steaks und Poke Bowls, für die das Steakhouse mit Weinbar berüchtigt ist, wird hier eine wechselnde Auswahl an frischen Tapas gereicht.

Bei unserem Besuch standen beispielsweise „gegrillte Garnele auf Avocadocreme mit Bloody Mary Schaum“, „Mini-Chorizo auf geräuchertem Kartoffel-Espuma und Roter-Zwiebel-Marmelade“, „Hummus mit geröstetem Blumenkohl, Vanillejoghurt, Granatapfel und Limettenzesten“ sowie „Roastbeef mit Chimichurri auf pikantem Mangosalat und Radieschen“ auf der Karte. Außerdem bereitet der der zuvor im mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant „5“ beschäftigte neuseeländische Koch Russell Pirrit vor den Augen der Gäste erstklassiges Grillgut an der dafür vorgesehenen Platte in der Mitte der Terrasse zu.

Neben den zahlreichen kleinen Tischen, die als Sitzmöglichkeiten bereitstehen, lädt außerdem eine weiße, U-förmige Bar im Zentrum zum Verweilen ein. Schließlich ist das Fleischmann nicht nur für die hochwertige Küche, sondern auch für kreative Cocktails und erstklassige Weine bekannt. Bartender Sam zaubert für uns neben den beiden Sommer-Cocktails „Benice“ mit Gin, Holunderlikör, Guaven- und Zitronensaft sowie Zuckersirup und Tonic und dem dunkelroten „Kaimana“ mit Rum, Rote-Beete- und Zitronensaft, Orangenlikör, Zuckersirup und Spicy Ginger unzählige ebenso schmackhafte wie ansehnliche alkoholische Mischgetränke. Hier wird geräuchert, flambiert, kombiniert und dekoriert, dass es eine Freude für alle Sinne ist. Auch der kühle Weißwein, ein Catarratto aus Sizilien von 2017, schmeckt hervorragend. Allerspätestens beim Dessert, dem himmlisch leckeren Cheesecake im Glas und der hausgemachte Mousse au chocolat, sind wir uns sicher – wir werden bald wieder im Fleischmann zu Gast sein!

Info: Fleischmann

Kollwitzstr. 1, Esslingen • geöffnet tägl. ab 17 Uhr • fleischmann-steakhouse.de

WIN WIN WIN

Wir verlosen einen Gutschein für zwei Poke-Bowls und zwei Softdrinks im Fleischmann! Einfach eine Mail mit dem Betreff „Poke“ und vollständiger Adresse an gewinner@reflect.de schicken oder einen Kommentar hinterlassen, warum ihr gewinnen wollt. Viel Glück! Teilnahmeschluss: 30.06.2019, Teilnahmebedingungen s. Impressum

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Genuss Gewinnspiel News Stuttgart

Gewinnspiel:
Mit alwa aufs Kessel-Festival

In rund einer Woche feiert das Kessel Festival auf dem Cannstatter Wasen Premiere. Neben Künstlern wie Samy Deluxe, Wanda, Left Boy und Maximo Park ebenfalls vor Ort: alwa Mineralwasser, die das Event als Sponsor unterstützen und mit fruchtiger Schorle und erfrischendem Mineralwasser beim Mitsingen vor der Bühne, dem Schlendern über den Markt und dem Entdecken des Geländes den Durst stillen. Weiterlesen

Plattform

PLATTFORM #82:
„COMING HOME!?
VON CHRISTOPH „MARZ“ SCHWARZ

Marz Plattform

Christoph „Marz“ Schwarz, Bandleader bei „Marz & die Bixtie Boys“, Host und Mitveranstalter bei „Rapkessel“ & „Rapfilm“, Vorstand bei „Wü-Tem Clan e.V.“ und Bürger einer schönen Stadt.

Gestern meinte jemand in der U1 Richtung Süden: „Das Einzige, was mich hier noch hält, sind die Baustellen!“ Alle so: „Häh?“ Er direkt: „Ohne die würde ich hier wenigstens irgendwo raus finden!“ Alle so: „Brüller“. Ich so: direkt umgesetzt.

Ich kann es nicht mehr hören. Sämtliche Baustellenwitze, Bahnhofssprüche oder Bruddeleien geben zwar oft Stoff zum Dialog und Flachwitz, aber folgen doch nur einem Wunsch: dem zur Flucht. Und wohin? Und vor was? Und bin ich dabei ehrlich? Habe ich nicht nur einmal beim über einen Tapetenwechsel in eine viel angesagtere Stadt nachdenkend bemerkt: Auf der inneren Landkarte sind schon mehr Städte gestrichen, als US-Staaten für die Simpsons?

Hamburg? Voll schön, aber regnet halt immer. München? Voll schön, aber zu viel Bayern, sagt der Vater (und hat mit beidem recht). Berlin? Voll schön, aber da fühl ich mich nicht sicher (#Palmervoice). Frankfurt? Voll schön, aber nur Touristen. Köln? Duisburg? Das andere Frankfurt? Dein Ernst? Schwupp­di­wupp – bin ich zwar viermal umgezogen aber eben nur von West nach Süd, statt von Wangen an die Westcoast. Nun eben auch schon eine Dekade nicht den Weg aus meinem eigenen Charlottenplatz, also der einstigen Durchgangsstation, gefunden.

Klar, jedes Loch hat seine Verkehrsprobleme. Und Wohnmangel. Und Feinstaub. Und eben Baustellen. Und ………………….. (setze hier dein einmaliges, persönliches, lokales Promblemchen ein). Aber mal Eines: Die Stadt wird auch nicht cooler, wenn du jetzt weg ziehst! Ok, trifft jetzt vielleicht nicht auf dich oder mich persönlich zu, aber so allgemein halt 😉

Daher könnten Skeptikerfalten ruhig auch weiter hier ihre Skeptikerfalten bekommen. Ob nun gebürtig oder zugezogen, ist eben doch meistens nur so nett und „original“ wie die Menschen, die dieses Fleckchen Erde bewuseln.

Gehen wir mal davon aus, diese, unsere schöne Kleinstadt hier im Süden ist der erste, vielleicht zweite, Zwischensstop nach Verlassen des elterlichen Zuhauses in Affalterbach nach Kreuzberg oder so. Was, wenn die nächstgrößere Metropole ebenfalls zu übersichtlich wird? Dann Paris? Dann New York? Dann der Mond? Und überall nur Tourist(en). Denn, auch klar, jedes unserer in der Ferne glänzenden Wunschziele wird sowieso eher früher als später vom nächstbesten noch heller scheinenden Stern am Auswandererhimmel abgelöst. Gibt ja auch verdammt schöne Ecken. Wie soll ich mich denn zwischen einem bis sechs Sommern in Amsterdam oder in Barcelona entscheiden – in Konny Reimanns Namen?

Der Reiz nach Neuem und danach, mehr von einem Ort sowie einer Kultur zu ergattern, als durch einfaches Reisen möglich, ist ja dann doch oft ein mieser Gegner in der U1, denk ich mir und skippe von „Höha, schnella, weita.“ auf „Sky is the limit“. Drei Stationen noch und daheim lehn‘ ich mich jetzt erst mal weit aus dem Fenster zum Heusteigviertelhof, breche schwäbisches Dekret und behaupte: Wir haben es hier nicht nur nicht schlecht, sondern verdammt gut. Sonnenstunden, Kessellage, die nicht nur einheimische Küche und scheiße noch mal kurze Wege find‘ ich persönlich schon Zucker.

Also warum nicht einfach bleiben oder zurück kommen und nicht nur das Beste, sondern mal meinen/seinen/deinen Job gut und daher was noch Besseres draus machen, als wir hier sowieso schon haben.

Ich bleib‘ dann mal noch ein bisschen, vielleicht treff‘ ich dich ja auch noch irgendwo hier in der Gegend …

P.S.: … bevor ich nach Südfrankreich ziehe.

News Stuttgart

Sharing is caring: Leihladen

Seit Mitte März hat der Verein „teilbar“ im Westen einen Leihladen eröffnet. Die Idee dahinter: selten genutzte Dinge einfach ausleihen, statt sie verstauben zu lassen. Wer einen der angebotenen Gegenstände gebrauchen kann, hat die Möglichkeit sie gegen Pfand für eine bestimmte Zeit zu borgen. Leihbar ist eine große Bandbreite an nützlichen Dingen, vom Raclettegerät über Sportzubehör bis hin zu Werkzeug und Musikinstrumenten – Sachspenden willkommen. Kleidung, Bücher oder Medien sind allerdings nicht vorgesehen. Weiterlesen

Stadtblick

Stadtblick von Jakob Geissele

Mitten im Geschehen: Jakob Geissele zeigt uns seinen Blick auf Stuttgart. Der gelernte Werbefotograf legt den Fokus darauf, Momente so einzufangen, dass der Betrachter die Emotionen darin spüren kann und ist immer auf der Suche nach neuen Persönlichkeiten, Geschichten und Herausforderungen und hat uns diesmal auch das frühlingshafte Coverbild unserer Ausgabe 02/19 beschert. Weiterlesen