Alle Posts in der Kategorie Kunst
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Hans Christian Brix – Vernetzung
Viele Einzelteile, die durch ihren Verbund etwas formen, das größer als sie selbst ist, aber dennoch ihre Eigenart bewahren ... so lassen sich die Strukturen von Brix‘ Arbeiten beschreiben, die als feine Netzstrukturen erscheinen und sich auch als Kugel oder Blase zusammenballen. Ähnlichkeiten zu den synaptischen Verbindungen des Gehirns oder Viren sind nicht von der Hand zu weisen, ebenso wie die Metapher einer vernetzten Gesellschaft, die das Individuum Mensch zu einem Part des Gesamten machen.16.09. – 18.12.11
Dengler und Dengler, Stuttgart
Selene States – Frigidaire
„Flugbegleiterin Cura, die Vervollkommnung des Bildes einer Stewardess, wird heimlich von ihrem Frigidaire Kühlschrank in die soziale Isolation verführt“ ...So lautet der erste Satz aus der Beschreibung des Films „Frigidaire“ der Künstlerin Selene States. Darin beginnt die Flugbegleiterin Cura eine innige Beziehung zu ihrem Kühlschrank einzugehen, der ihr den aufkeimenden Kontakt zu dem Eindringling Ludwig erschwert. In der Ausstellung werden der Film, Stills sowie auch ein zum Film erschienener Comicstrip gezeigt.
16.09. – 12.11.11
14-1 Galerie, Stuttgart
Antonio Muntadas – Warning: Perception Reguires Involvement
Der in Spanien geborene multidisiziplinäre Muntadas fokussiert seine künstlerische Arbeit auf die Kritik an den Medien, besonders die Systeme der Repräsentation und Information.Dazu gehören Fernsehen, die Presse, Werbung, Architektur und sämtliche Netzwerke der Telekommunikation. Bereits im Jahr 1994, als das Internet noch jung war, startete er das Projekt „The File Room“, welches eine offene Datenbank war, die Fälle von Zensur sammelt und wofür er mit dem „Ars Electronica Honorary Mention“ ausgezeichnet wurde.
09.09. – 08.10.11
Brigitte March, Stuttgart
Hommage à CAN
Krautrock gehört seit seiner Entstehungszeit Ende der 60er-Jahre zu den musikalischen Errungenschaften Deutschlands ... Bands wie Tangerine Dream, Amon Düül oder auch Kraftwerk zählten dazu. Die Kölner Band Can ist dabei eine der einflussreichsten ihrer Zunft und vor allem das Album „Tago Mago“ ein Meilenstein für Band und Genre. Zu Ehren des vierzigsten Geburtstags dieser Platte zeigt die Galerie ABTArt die Werke von 49 internationalen Künstlern, die als Hommage an CAN im Jahr 2011 entstanden sind. Darunter finden sich Malereien, Zeichnungen, Videos, Objekte und Sound Pieces.16.09. – 05.11.11
Galerie ABTArt, Stuttgart
Peter Zimmermann – Neue Bilder
Lässt man sich von Farbgebung und Anordnung täuschen, scheinen fen Bildern Zimmermanns die Logik des Computers und die Genauigkeit eines Druckers zu Grunde zu liegen, denn allein der Computer ist ein Gehilfe des Kölner Künstlers.Tritt man näher an die Gemälde heran, erkennt man den plastischen Charakter und die opulente Materialität, die allein von Menschenhand zu Stande gebracht werden kann. Dennoch spielt einem der subjektive Blick immer wieder vor, ein digitales Werk vor sich zu haben.
06.07. – 16.09.2011
Galerie MaxWeberSixFriedrich
Frank Krüger – Vertigo
Die Malereien des Münchner Künstlers Frank Krüger sind Ansichtssache – zwar nicht die Motive an sich, sondern die Verbindungen eines jeden Betrachters zu ihnen und die Geschichten, die sich dahinter spinnen.Von einer Schwimmerin die sich vom Sprungbrett löst oder zwei schlanken Beinen in Lackstiefeln, der Ursprung oder das Ziel der beiden Figuren ist ungewiss. Ekel oder Angst, Verführung oder Bedrohlichkeit, die Emotionen in Krügers Gemälden sind vielfältig und niemals eindeutig.
15.09. – 23.10.2011
Galerie Stephan Stumpf, München
Die Weisheit baut sich ein Haus – Architektur und Geschichte von Bibliotheken
Bibliotheken sind seit der Antike Speicher des Wissens und der Geschichte der Menschheit und zählen daher zu den ältesten Gebäudetypen ...Frei nach dem biblischen Spruch Salomos „Die Weisheit hat sich ein Haus gebaut“ widmeten sich die bedeutendsten Architekten diesen Bauwerken. Die Ausstellung des Architekturmuseums TU München bietet nicht nur Rückblicke in die Geschichte, sondern auch Eindrücke der Gegenwart und Ausblicke in die Zukunft der Bibliotheksbauten. Zu sehen sind neben architektonischen Modellen auch Pläne, Fotografien und Schriften.
14.07. – 16.10.2011
Pinakothek der Moderne, München
Stiftung Bibliothek Werner Oechslin, Foto (c) Yoshihiro Koitani
Ryan Mendoza
Die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem sind seit der Erfindung des Internets mehr und mehr verschwommen, in manchen Fällen sogar gänzlich verschwunden ... Dies ist Ausgangspunkt und Inspirationsquelle Mendozas, der mit seinen Bildern zuprivate Aufnahmen vergangener Zeiten greift und mit einer Vergrößerung den Motiven ihre Intimität nimmt. Dadurch sind Zusammenhänge zwischen Gezeigtem und Gefühltem nicht mehr erkennbar, was den Betrachter bewusst irritieren soll.14.07. – 15.10.2011
Galerie Bernd Klüser 2, München
Foto (c) Galerie Klüser, München




