Eine Glocke hängt von der Decke, vor den Getränkekühlschränken stapeln sich Chips und Snacks in Holzkisten, an den Wänden blühen bunte Tapeten. Superschmarrn wirkt ein bisschen wie Sportsbar, ein bisschen wie Kiosk und ein bisschen wie Event-Location. Genau diese Mischung macht den Laden im ehemaligen Sausalitos in der Theodor-Heuss-Straße aus.
Wer es süß mag, landet früher oder später beim Namensgeber des Hauses: Kaiserschmarrn. Den gibt es in verschiedenen Varianten und mit unterschiedlichen Toppings. Dazu kommen Napoli-Pizzen aber auch eine Auswahl an Cocktails, Spritz-Drinks, Bier und Softdrinks.
Statt klassischem Service setzt Superschmarrn auf Selbstbedienung. Getränke holt man direkt aus dem begehbaren Kühlbereich, Snacks stehen griffbereit in den Regalen. Das erinnert eher an einen modernen Convenience-Store als an ein klassisches Restaurant und sorgt für eine lockere, unkomplizierte Atmosphäre.
Auch Fußballfans kommen auf ihre Kosten. Bundesliga, Champions League, Europa- und Weltmeisterschaften laufen auf den Bildschirmen, dazu gibt es einen Kickerbereich und regelmäßige Event- und Partyabende. Wer zum Spiel vorbeikommt, kann also direkt sitzen bleiben, wenn der Abend später wird.
Hinter dem Projekt stehen keine Unbekannten. Mitentwickelt wurde Superschmarrn von Thomas Hirschberger, der unter anderem die Burger-Kette Hans im Glück sowie das Texmex-Konzept Sausalitos mitgegründet hat. Gemeinsam mit den Gastronomen Patrick Düwel und dessen Bruder Philip verfolgt er die Idee, einen Ort zu schaffen, der Restaurant und Ausgeh-Location miteinander verbindet. Statt auf das klassische Bar-Konzept setzt das Trio allerdings auf einen deutlich breiteren Ansatz: Essen, Drinks, Fußballübertragungen und Eventabende sollen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und Menschen an einem Ort zusammenbringen. Was für ein Glück, dass mit den früheren Sausalitos-Räumlichkeiten genau dafür ein Zuhause zur Verfügung stand.
