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Kein Platz für Perfektion:
ugly apple Stuttgart

ugly apple Gemüse wird geschnitten

Konstantin Ebert und Frieder Rost geben ungeliebtem Obst und Gemüse eine zweite Chance! Mit ihrem neuen Projekt ugly apple retten die beiden vom Restaurant Hallo Emil in Untertürkheim bekannten Stuttgarter unförmige, zu groß oder klein geratene Lebensmittel mit Schönheitsfehlern und zaubern daraus anschließend kleine Überraschungen im Einmachglas. Das Motto der beiden: „Ugly apples taste better!“

Da das Hallo Emil aufgrund der aktuellen Situation geschlossen ist, hat sich Geschäftsführer Konstantin dem krummen Obst zugewandt. Seit letztem November wird nun in der Location gemeinsam mit Hallo-Emil-Koch Frieder und einem kleinen Team in der Inselstraße eingekocht, was das Zeug hält. Klassische Gerichte und spannende neue Kreationen kommen dabei gleichermaßen ins Glas. Das Versprechen von ugly apple: Jedes Gericht ist komplett vegan, mindestens eine Woche haltbar, kommt ohne Zusatzstoffe aus und lässt sich außerdem ganz einfach aufwärmen!

ugly apple Holzboxen

Um die aktuelle Homeoffice-Realität vieler Menschen zu versüßen, liefert ugly apple direkt zum Lunch an den heimischen Schreibtisch. Privatpersonen können ab einer Menge von fünf Gläsern bestellen, Agenturen, Büros und Co. ab zwölf Portionen. Geliefert wird einmal wöchentlich im Stadtgebiet Stuttgart kostenlos, ansonsten gilt eine Lieferpauschale von 6,50 Euro. Optional kann man die Gerichte auch sonntags von 11 bis 13 Uhr vor Ort in Untertürkheim abholen.

Ein Glas von ugly apple kostet 6,50 Euro, dazu kommen noch 2 Euro Pfand, da in einem geschlossenen Mehrweg-System gearbeitet wird. Das genaue Menü ist vorab nicht bekannt, da das Team die unterschiedlichsten Zutaten von regionalen Erzeugern bekommt und daraus Überraschungs-Gerichte zusammengestellt. Die Bandbreite reicht dabei von asiatischer Kokossuppe mit Quinoa über cremigen Wirsing mit Getreide bis hin zu Wintergemüse mit Kartoffel und Bohne. Hunger bekommen? Dann nichts wie ran ans „Einweck statt Einweg“!

ugly apple Weckgläser

Info: ugly apple

Inselstraße 147 in 70327 Stuttgart
Lieferung einmal pro Woche (aktuell montags) im Stadtgebiet Stuttgart
Abholung sonntags von 11 bis 13 Uhr im Hallo Emil

uglyapple.de
instagram.com/uglyapple.de

featured Interview Kultur News

Interview:
Wozu braucht man eine:n Nachtmanager:in?

Nachtmanager:in

In der letzten Zeit war kaum ein anderes Thema für Stuttgarter:innen auf Social Media so präsent, wie die Wahl der Nachtmanager:in. Diese sollen als Vermittler zwischen den Interessen der Beteiligten, aus Gastronomie, Nachbarschaft, Stadtverwaltung und Kultur fungieren und sowie Vielfalt als auch Qualität der Clubs und Spielstätten steigern. Denn wie die Pressestelle der Stadt sagt: „Livemusik-Clubs und –Spielstätten sind Teil unserer kulturellen Identität geworden.“ Seit kurzer Zeit erst stehen die Finalteilnehmer des öffentlichen Votings, sowie der Jury fest. Deshalb haben wir die Gunst der Stunde genutzt, um mit Hannah Japes, Vorstandsvorsitzende des Clubkollektiv e.V., die als Interessengemeinschaft die Schaffung der Stelle gefordert hat und Manuel Albani, Projektleiter des Popbüros, das die Stellen der Nachtmanager:innen ausgeschrieben hat, zu sprechen.

Welche drei Eigenschaften sind für den:die zukünftige Nachtmanager:in von besonderer Wichtigkeit?

Hannah: Für mich sind besonders Empathie, Neutralität und eine gute Selbstorganisation wichtig. Empathie, da der:die Nachtmanager:in als Mediator:in zwischen den Akteur:innen der Nachtökonomie arbeiten wird, dabei ist ein menschlicher, offener und verständnisvoller Blick auf alle Beteiligten wichtig. Neutralität, da an die Stelle die unterschiedlichsten Anforderungen von Akteur:innen, die mit der Nachtökonomie im Zusammenhang stehen, gestellt werden. Diese gilt es neutral und unvoreingenommen zu berücksichtigen, neben den Interessen der aktiv Beteiligten, muss er:sie auch Ansprechpartner:in für alle indirekt Betroffenen sein. Da die Stelle neu entsteht, halte ich zudem gute Selbstorganisation für essentiell. Der:Die gewählte Nachtmanager:in muss strukturiert und eigenverantwortlich arbeiten um effektive, nachhaltige Workflows und Kommunikationswege zu schaffen.

Manuel: Der oder die zukünftige Nachtmanager:in sollte kompetent und empathisch auf die verschiedenen Thematiken der Nachtkultur, Nachtökonomie und Nachtsicherheit eingehen und unter verschiedenen Akteur:innen und Institutionen vermitteln. Sie oder er muss neutral aber gleichzeitig szeneaffin sein und das nötige Fachwissen mitbringen.
 
NachtmanagerIn
 

Was zeichnet Stuttgarts Nachtleben im Vergleich zu anderen Städten aus bzw. was sind die Besonderheiten und wie soll der:die Nachtmanager:in dazu beitragen?

Hannah: Zum einen hat Stuttgart viel renommierte Hochkultur zu bieten und zum anderen habe ich oft den Eindruck Stuttgart hängt in ihrem Selbstbild noch stark an der 0711 Ära fest. Aktuell sehe ich hier aber eine Lücke zwischen Selbstbild und Realität vor allem für jüngere Zielgruppen. Ich glaube, dass die Energie Angebote zu schaffen noch vorhanden ist und mittlerweile diverser geworden ist. Es gibt aber viele kleine Hürden, die der Realisierung von Formaten und Orten im Weg stehen. Hier soll der:die Nachtmanager:in ansetzen. Umso mehr freut es uns, dass wir als Club Kollektiv e.V. den Anstoß zur Schaffung dieser Stellen geben konnten: Stuttgart ist mit dem besonderen Modell aus einer Nachtmanager:in und einer dazugehörigen Verwaltungsstelle Vorreiter, ich habe die große Hoffnung, dass dieses Konstrukt das Nachtleben auf Dauer bereichern kann.

Manuel: Das kulturelle Nachtleben in Stuttgart ist facettenreich und gleichzeitig familiär. Wenn man sich auf eine bestimmte Szene konzentriert, trifft man immer wieder dieselben Menschen. Die Vielfalt des Stuttgarter Nachtlebens wird einem oft erst bewusst, wenn man sich aktiv auf die Suche macht und genauer hinsieht. Hinter den glatten Betonfassaden, in Waggons oder Containern verstecken sich oft kleine Überraschungen. Außerdem besonders für Stuttgart ist, dass sich der Großteil des Nachtlebens komprimiert in einem geographisch sehr kleinen Bereich abspielt.
 
NachtmanagerIn
 

Welche persönliche Verbindung haben Sie zu Stuttgart als Kulturstandort?

Hannah: Ich bin mit kleinen Unterbrechungen seit 10 Jahren glückliche Wahlstuttgarterin und seit ich hier lebe im kulturellen Sektor unterwegs. In dieser Zeit sind mir die Szene und die unzähligen Einzelpersonen sehr ans Herz gewachsen. Mich persönlich hat vor allem der Wegfall vieler kleiner Bühnen sehr getroffen. Beruflich bin ich Teil des Im Wizemann Teams” und mit unseren drei Bühnen können wir einen kleinen Teil zu einem breiten Angebot beitragen – aber das reicht natürlich nicht. Deswegen engagiere ich mich seit letztem Jahr im Club Kollektiv um in einer sehr hochkulturell-lastigen Stadt wie Stuttgart für die Anerkennung und Sichtbarkeit aller Arten von Kultur zu kämpfen.

Manuel: Ich kenne die Stuttgarter (Nacht-)Kulturlandschaft aus verschiedenen Perspektiven. Aus der Sicht des Pop-Büros Region Stuttgart, einer Einrichtung die Popkultur in all ihren Facetten fördert, aus der Sicht als Veranstalter und Booker bei ritual digital” und contain’t”, als DJ und natürlich auch als Besucher. Dadurch habe ich die Möglichkeit im kulturellen Leben der Stadt mitzuwirken, was ich sehr schätze.
 
NachtmanagerIn
 

Welche Initiativen und Projekte aus anderen Städten (vielleicht auch über Deutschland hinaus) könnten für Stuttgart als Inspiration dienen?

Hannah: Ich glaube jede Stadt hat ihre Eigenheiten und so hoffe ich auch, dass Stuttgart ihren eigenen Weg findet. Ich fände es wünschenswert, die Nachtökonomie in einem größeren Kontext zu sehen, und ihr Potential zur Schaffung einer lebenswerten Stadt ernst zu nehmen. Den Blick nach Barcelona finde ich sehr spannend, hier sind durch autofreie Blocks mehr Flächen für ein florierendes (Nacht-)Leben entstanden. Auch in Stuttgart habe ich die zusätzlichen, wegen Corona genehmigten Gastroaußenflächen, auf Parkplätzen als Bereicherung empfunden. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wir sollten jedoch nicht nur auf Metropolen schauen, denn vor allem in kleinen Städten setzen vielfältige Initiativen immer wieder große Veränderungsimpulse. Ein schönes Beispiel ist hier die Gießener Initiative raumstation 3539 zur Schaffung einer lebenswerten Stadt u.a. durch gutes Zwischenraummanagement. Dies finde ich thematisch auch für Stuttgart sehr spannend.

Manuel: Was in Stuttgart definitiv fehlt, ist eine kulturelle Plattform, ein Club oder soziokulturelles Zentrum wie zum Beispiel der Südpol in Hamburg, das IFZ in Leipzig oder das About Blank in Berlin. Mit großen In- und Outdoorflächen für Clubveranstaltungen, Konzerte, Vorträge, Proberäumen und Platz für gesellschaftspolitischen Diskurs.

Was soll sich am kulturellen Angebot in den nächsten Jahren auch durch den:die Nachtmanager:in verändern?

Hannah: Der:die Nachtmanager:in bzw. das Konstrukt „Koordinierungsstelle Nachtleben“ soll Katalysator dafür sein, dass die Rahmenbedingungen sich so verändern, dass ein vielfältigeres Angebot möglich ist und der Zugang auch für neue und kleine Veranstaltende erleichtert wird. Dadurch hoffe ich, wird das Nachtleben breiter, vielfältiger, bunter und inklusiver. Und eine belebte Stadt mit florierendem, diversem Nachtleben, bietet automatisch auch mehr Sicherheit für Alle.

Manuel: Ich hoffe, dass die oder der zukünftige Nachtmanager:in auf die vielen Akteur:innen der Nachtkultur, Nachtökonomie und Nachtsicherheit zugeht. Besonders in der aktuellen Situation brauchen Viele Unterstützung. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Raum für Neues erschlossen wird. Wir brauchen wieder vermehrt Zwischennutzungen und eine Stärkung der Off-Szene, die unter der knappen Raumsituation leidet. Eine weitere Möglichkeit für neue Räume wäre, das Nachtleben nicht nur auf die Stadtmitte zu begrenzen, natürlich immer mit Rücksicht auf Anwohner:innen.
 
NachtmanagerIn
 

Ihnen steht ein unendliches Budget zur Verfügung – wofür würden Sie es im Zusammenhang mit dem Posten einsetzen?

Hannah: Als Erstes würde ich die Koordinierungsstelle Nachtleben entfristen. Danach würde ich das Team noch um ein paar Mitarbeiter:innen ergänzen und die Projektmittel hochschrauben. Bei der Verwirklichung von konkreten Inhalten vertraue ich dann absolut auf die Stuttgarter Kulturschaffenden und auf die Person, die wir alle gemeinsam auswählen werden (-;

Manuel: Eine große Immobilie in zentraler Lage kaufen und ein Zentrum für Pop- und Clubkultur eröffnen.

featured Kultur Kunst News

Austellungen verlängert:
„WÄNDE I WALLS“

Kunstmuseum Wände Walls Ausstellungen

Mit dem Lockdown im November musste auch das Kunstmuseum Stuttgart seine Pforten zu den Ausstellungen schließen, doch jetzt gibt es Neuigkeiten für Kunst-Liebhaber:innen: Die aktuelle Ausstellung „WÄNDE I WALLS“ wird bis Mai verlängert und kann so hoffentlich bald auch wieder persönlich in Betracht genommen werden.

Wände können Menschen eingrenzen, schützen oder ausgrenzen – ein Thema das viele von uns über die letzten Monaten begleitet hat. Was genau es noch mit der Ausstellung auf sich hat, können Besucher:innen des Kunstmuseums nach der Wiedereröffnung vor Ort erleben.

Die neue Ausstellung „Kamm, Pastell und Buttermilch“, in der die Werke des Stuttgarter Künstlers und Handwerkers Willi Baumeister gezeigt werden, steht ebenfalls bereits in den Startlöchern. Besucher:innen können sich über das Archiv einen Einblick in seine Arbeitsweise mit den Materialien verschaffen und außerdem Pastellzeichnungen des Künstlers selbst sowie von seinem Lehrer und seinem Studenten vergleichen.
 

Info Ausstellungen:

„WÄNDE I WALLS“, Kunstmuseum, bis 30. Mai 2021
„Kamm, Pastell und Buttermilch“, Kunstmuseum, bis 26. September 2021
„Beyond Walls – Über Grenzen hinaus“, Kunstmuseum, bis 25. April 2021
„Graffiti im Kessel“, StadtPalais, Datum wird noch bekanntgegeben

Allgemein Gastro News

Location Fix:
Veganes Restaurant Vhy! zieht in Reinsburgstraße

vhy

Der ehemalige Torwart Timo Hildebrand, der seinerzeit mit den jungen Wilden 2007 die deutsche Fußballmeisterschaft gewann, engagiert sich schon seit geraumer Zeit auf seinen Social-Media-Kanälen für einen gesunden und vor allem veganen Lebensstil. Vor Kurzem wurde bekannt, dass der gebürtige Pfälzer plant, in Stuttgart mit dem Künstler Tim Bengel das Restaurant Vhy! zu eröffnen, das sich auf eine rein-pflanzliche Karte festlegt.  Weiterlesen

News

Imperia Concept Store wird zum Supermarkt

Besondere Zeiten erfordern manchmal besondere Ideen – so wird der Imperia Concept Store nun zum Imperia Supermarkt. Ab jetzt gibt es im schicken Laden im Untergeschoss des Gerbers jede Menge Lebensmittel und feine Genuss-Produkte aus dem Kessel. Um es in den Worten von Betreiber Iassen Markov zu sagen: „Kauft alle Zutaten für ein perfektes Abendessen und wenn dazu noch ein schöner Strauß passt, habt ihr ein klassisches, imperialisches Abendessen!“

Nachdem der Concept Store mal ein floraler Vortragssaal, ein Eventraum mit DJ-Sound und zuletzt ein Einkaufsparadies für Pflanzen- und Designliebhaber war, findet man hier nun neuerdings besondere Snacks und Weine. Schöne Blumen und Pflanzen dürfen aber auch weiterhin geshoppt werden! Geöffnet ist der Imperia Supermarkt montags bis samstags von 10 bis 19 Uhr, rein dürfen maximal fünf Personen gleichzeitig.

Imperia – Imperial Concept Store Supermarkt

Das Gerber
Sophienstraße 21
montags bis samstags von 10 bis 19 Uhr

instagram.com/imperia_magazin

www.facebook.com/Imperia-Magazin-325896757902508/

 

Kultur News

Tiefschwarz im StadtPalais

Ab dem 22. Januar zeigt das StadtPalais mit der Ausstellung „Tiefschwarz – Dance tili you popo“ den Einfluss der Schwarz-Brüder auf die Clubkultur in Stuttgart. Seit 1990 haben die beiden DJs, Produzenten und Clubbetreiber hier Musik- und Stadtgeschichte geschrieben.

Das Duo Tiefschwarz schuf in den Neunzigern eine Basis für die Clubkultur und prägte maßgeblich die elektronische Musikszene in Stuttgart. Die zwei Brüder Alexander „Ali“ und Sebastian „Basti“ Schwarz eröffneten 1990 ihren ersten Club „On-U“ an der Theodor-Heuss-Straße und brachten damals völlig neue Musikstile in den Kessel. Im zweiten Club „Red Dog“ (heute Climax Institutes) wurden wenige Jahre später die großen Namen aus der US-House-Szene empfangen. Zu dieser Zeit erschienen auch die ersten eigenen Produktionen von Tiefschwarz – ihr 2001 veröffentlichtes Album „RAL9005“ gilt als Meilenstein im Bereich Deep-House. Die Clubs waren dabei mehr als nur Orte zum Tanzen: Sie dienten als Performance-Bühne, Treffpunkt für die Kreativ-, Kunst-, und Galerieszene und Space für die queere Community der Stadt.

Für die Architektur der Ausstellung ist der international bekannte Künstler Tobias Rehberger verantwortlich. Der Esslinger ist ein langjähriger Weggefährte des Duos Tiefschwarz. Ausgehend von Alis und Bastis Biografie soll das Gefühl der Neunziger vermittelt und dargestellt werden, wie Techno in Stuttgart salonfähig gemacht wurde und wie die Einflüsse der Brüder bis heute wirken. In begleitenden Programmen erzählen bekannte Stuttgarter Gesichter wie Michi Beck, welche Verbindung sie zu Tiefschwarz haben.

Am 22. Januar gibt es um 19 Uhr einen Live-Stream zur Eröffnung unter stadtpalais-stuttgart.de/veranstaltungen/eroeffnungs-livestream-dance-tili-you-popo. Die Ausstellung läuft bis zum 25. April 2021.

Info: Ausstellung Tiefschwarz

StadPalais – Museum für Stuttgart
Konrad-Adenauer-Straße 2 in 70173 Stuttgart
Salon Sophie
22.01.21 – 25.04.21
stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/tiefschwarz
instagram.com/stadtpalaisstuttgart/

Gastro News

Katzencafé in Stuttgart:
Happy Cat’s Café & Trattoria

happy Cats Café & Trattoria Stuttgart Katzencafé

Cat-Content gibt’s demnächst auch im realen Leben: In der Arndt Straße eröffnet das erste Katzencafé der Region! Auf Facebook und Instagram darf man schon jetzt die kuschelige Gesellschaft sehen, die einen in Zukunft in den Räumlichkeiten in Stuttgart-West erwarten und einem dort um die Beine streichen wird. Ab Anfang Februar kann man sich auf regionalen Kaffee sowie Bubble Tea to go freuen, bevor das „Happy Cats Café & Trattoria“ nach dem Lockdown dann richtig eröffnen soll. Weiterlesen

Kultur News

NachtmanagerIn gesucht:
Stuttgart darf wählen

Das Thema Nachtbürgermeister kommt ins Rollen: Die Stadt Stuttgart und das Pop-Büro haben gleich zwei spannende Stellen ausgeschrieben. Die beiden NachtmanagerInnen sollen als Teil der „Koordinierungsstelle Nachtleben“ zwischen GastronomInnen, VeranstalterInnen, KünstlerInnen und Verwaltung vermitteln. Stuttgart folgt dabei einem internationalen Konzept: Wer diese Position vertritt, fungiert als zukünftiges Bindeglied zwischen den Akteuren des Nachtlebens und der Stadtverwaltung und trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung der Stadt in Sachen Nachtkultur, Nachtökonomie und Nachtsicherheit bei.

Eine Stelle wird intern von der Stadt Stuttgart vergeben und ist bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt. Das Pop-Büro Stuttgart besetzt die zweite Stelle über ein mehrstufiges Auswahlverfahren mit Einbindung der Öffentlichkeit in Form eines Online-Votings. Das Abstimmungsergebnis ist dabei allerdings nur mitentscheidend, da die finale Auswahl einer fachkundigen Jury obliegt. Diese besteht aus VertreterInnen des Club Kollektivs, des Gemeinderats, der Stadtverwaltung, der DEHOGA, der Allianz für ein sicheres und lebendiges Stuttgart, des Pop- Büros Region Stuttgart und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

Noch bis zum 25. Januar um Mitternacht kann unter popbuero.de/nachtmanagerin/ abgestimmt werden, wer es in die nächste Phase schaffen soll. Mit dabei sind KandidatInnen aus den verschiedensten Bereichen des Nachtlebens, der Wirtschaft und Kultur, die sich online auf der Seite des Pop-Büros vorstellen. Pro Person darf nur einmal abgestimmt werden.

Am 13. Februar können sich die fünf beliebtesten KandidatInnen aus dem öffentlichen Voting sowie fünf FavoritInnen der Jury im Rahmen einer Online-Veranstaltung vorstellen und in der nächsten Runde antreten. Dort werden drei finale BewerberInnen für ein Vorstellungsgespräch bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH ausgewählt, sodass die Stelle bis Anfang März besetzt sein soll.

Achtung: Das Online-Voting wird im Moment überarbeitet und wird in Kürze wieder verfügbar sein!