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Ein Tag unter dem Motto „Change the World with Design“: ADC Design Conference 2026

Schon gewusst? Die Zeitungen, Pässe, Landkarten und Schilder in Wes Andersons Filmen sind fast nie echt! Dahinter steckt die walisische Designerin Annie Atkins, die diese Papierrequisiten von Hand faltet, druckt und bastelt. Am 5. Oktober 2026 sitzt sie jedoch nicht am Filmset, sondern auf der Bühne im Haus der Wirtschaft in Stuttgart – als eine von elf Speaker:innen auf der Creative Stage der ADC Design Conference.

Unter dem Leitgedanken „Change the World with Design“ stellt die Konferenz das Handwerk der Gestaltung ins Zentrum: Typografie, Motion Design, Branding und visuelle Systeme, mit Fokus auf Form, Funktion und Designprozesse. Damit richtet sich das Event nicht nur an alle, die selbst kreativ tätig sind, sondern auch an diejenigen, die im Bereich Marketing und Design arbeiten.

Drei Personen im Panel-Talk auf der ADC Design Conference, sitzend in schwarzen Ledersesseln mit Mikrofonen vor grünem ADC-Bühnenhintergrund.
Veranstaltet vom Art Directors Club dient die Veranstaltung, die letztes Jahr in der Staatsgalerie gastierte, sowohl der Weiterbildung und dem Austausch zu aktuellen Branchenthemen als auch dem Networking. Auf zwei Bühnen dreht sich einen ganzen Tag lang alles um Design.

Das Programm auf der „Creative Stage“ moderiert Kimsy von Reischach. Mit dabei sind neben Atkins unter anderem Patrick Lüth, Managing Director des Snøhetta-Studios in Innsbruck, Ralph Karam und Santiago Oddis, Creative Directors des mehrfach ausgezeichneten Animationsstudios Le Cube, sowie Dirk Schuster und Benjamin Simon, Gründer des 3D-Design- und Animationsstudios FOREAL aus Trier. Dazu kommen die Barceloneser Type- und Grafikdesignerin Laura Meseguer sowie Anni Seligmann, Designerin und Partnerin bei Studio Mut in Bozen.

Speakerin auf der Bühne der ADC Design Conference, im Hintergrund acht stilisierte blaue Figuren-Illustrationen auf Leinwand, Publikum im Vordergrund.
Auf der „Business Stage“, moderiert von Paulina Schumann, geht es um die wirtschaftliche Seite von Design: Wie bildet man den Kreativnachwuchs für eine Branche aus, die sich durch KI rasant verändert? Wie bleibt Produktdesign in Zeiten des Überflusses ein Wertversprechen? Und wie erneuern traditionsreiche Unternehmen aus dem Süden ihre Marke, ohne ihre Stammkundschaft zu verlieren? Dazu sprechen unter anderem Prof. Richard Jung, Professor für Kommunikationsdesign an der Hochschule Niederrhein und ADC-Vorstand für Forschung und Lehre, sowie Pit Lederle, Grafikdesigner und Mitgründer der Stuttgarter Agentur discodoener.


Übrigens: Wer selbst einen Case auf der Business Stage vorstellen möchte, kann sich über den Call for Cases online bewerben. Tickets gibt es für 249 Euro, ermäßigte Varianten für Studierende, Auszubildende und Schwerbehinderte kosten nur 35 Euro.
27.08.2026 — Mara Remmlinger
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