Synthies zum Träumen, deutsche Texte über Weltschmerz und einen ganzen Abend tanzen? Am Samstag, den 7. März, geht das Dunkelbunt Festival im Jugendhaus Fellbach in die vierte Runde. Zusammen mit dem Kulturamt Fellbach ins Leben gerufen, ist das Festival in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Auf dem Line-up stehen auch bei dieser Ausgabe wieder junge Künstler:innen aus ganz Deutschland. Musikalisch bewegen sie sich mit ihren Sounds irgendwo zwischen Synth-Pop, Neuer Neuer Deutscher Welle und Post-Punk.
Der Abend startet um 18.30 Uhr mit dem Newcomer-Projekt Für Nichts Nach Bonn. Ursprünglich als Soloprojekt gestartet, bringt der Stuttgarter Leadsänger mit seiner Band Themen wie Älterwerden und unerfüllte Sehnsucht auf die Bühne – verpackt in deutschem Indie-Rock und NNDW. Anschließend darf Ryoko Valor das Publikum begeistern. Mit seinen atmosphärischen Songs, die von Gitarren und verträumten Vocals getragen werden, möchte er zu einer kleinen Flucht aus der Realität einladen. Auf seinen melancholischen Dream Pop folgt der Szene-Künstler SKUPPIN aus Chemnitz. In seiner Musik, die durch starke Basslines und viele Synthies an die Achtziger erinnert, verarbeitet er u. a. den Weltschmerz seiner Generation. Mehr dazu findet man auch auf der bald erscheinenden, gleichnamigen EP. Danach zeigt sich die Newcomerin Semia aus Hannover durch romantischen Indie-Rock und queere Geschichten verletzlich und nahbar. Zum Abschluss folgen noch einmal tanzbare NNDW-Beats und Post-Punk von Carlo Karacho, der in seinen deutschen Texten auch gerne mal etwas ironisch wird.
Für 15 Euro kann man den fünf Künstler:innen auf der Bühne zuhören, mit ihnen in Melancholie schwelgen und vor allem mittanzen. Tickets gibt’s im Vorverkauf auf Easyticket oder beim i-Punkt Fellbach (Marktplatz 2). Und wer davor noch das eine oder andere Secondhand-Fundstück abstauben will, kommt ab 17 Uhr zum kostenlosen Flohmarkt.
Titelbild Für Nichts Nach Bonn: © Ben Herbrandt
