Indische und singapurische Gerichte im Westen: Aroma

In der Augustenstraße 88, wo bis zuletzt das Vegalena zu Hause war, hat sich auf den ersten Blick gar nicht so viel verändert: Ein modernes Restaurant mit blauen Akzenten, hellen Holzelementen, stimmungsvoller Beleuchtung und Pflanzen, die von der Decke herabranken. Der verlockende Duft indischer Gewürze, das neue Neon-Leuchtschild mit dem Schriftzug „Aroma“, das nun über den Holztischen thront und ein Blick auf die Speisekarte verraten jedoch schnell, dass hier inzwischen eine andere Küche Einzug gehalten hat.

Im Aroma treffen nun Geschmäcker und Aromen der indischen und singapurischen Küche aufeinander. Serviert werden knusprige Puri gefüllt mit Tamarindenwasser, hausgemachtes Brot mit in Kichererbsenteig frittierten Kartoffelklößchen sowie Klassiker wie Butter Chicken. Alles ist neu – nur die Einrichtung bleibt, schließlich wurde der Laden erst kürzlich renoviert.

Das Konzept stammt von Hiral Dhameliya und zwei ihrer Freund:innen, die in Indien geboren wurden und in Deutschland vor allem eines vermissten: authentisches indisches Streetfood. Mit großer Leidenschaft fürs Kochen und viel Kreativität entwickelten sie ein Konzept, das hierzulande noch selten zu finden ist: indische Küche mit singapurischen Einflüssen, frisch zubereitet vor den Augen der Gäste in einer offenen Showküche.

Seinen Namen verdient sich das Restaurant nicht zuletzt durch die aufwendige Zubereitung der Gerichte: Einzelne Speisen enthalten bis zu zwanzig verschiedene Gewürze. Die Speisekarte vereint aromatische indische Klassiker wie Thali, Chicken Tikka Masala und singapurische Laksa (Eier- und Glasnudeln in Kokos-Curry-Soße) und ergänzt sie um internationale Einflüsse, zum Beispiel aus der thailändischen Küche. „Es ist eine Art Fusion-Küche. Einige Gerichte werden traditionell zubereitet, wie Biryani oder Currys. Da unsere Gäste aber immer etwas Neues ausprobieren möchten, bieten wir auch moderne Fusion-Gerichte an“, erklärt Dhameliya. Auch Fans des ehemaligen Vegalena kommen im „Aroma“ nicht zu kurz: Wie zuvor lässt sich auch hier aus einer Vielzahl vegetarischer und veganer Gaumenschmäuse wählen.

Aroma

Drei Fragen an Hiral Dhameliya, Geschäftsführerin Aroma:

Was unterscheidet das Aroma von anderen Restaurants in Stuttgart?
Authentischer Geschmack und eine Showküche sowie eine Hauptküche. In der Showküche können die Gäste die Zubereitung einiger Gerichte live miterleben – eine authentische Fusion aus indischer und singapurischer Küche, bei der man zusehen kann, wie die Speisen zubereitet werden. Wir haben einen Koch, der zwanzig Jahre lang als persönlicher Koch für König Qabus ibn Said Al Said von Oman tätig war.

Welche Gerichte stehen auf der Speisekarte und was sind deine persönlichen Favoriten?
Auf der Speisekarte findet man Gerichte wie Butter Chicken, Tom Sum, Tandoori-Spezialitäten, Singapure Laksa, Vada Paav und Samosa. Außerdem haben wir viele vegane, vegetarische und auch Fleischgerichte im Angebot. Meine und die Favoriten meiner beiden anderen Geschäftsführer sind Panipuri, Paav Bhaji und Karahi Paneer.

Was sind deine Hoffnungen für die Zukunft des Restaurnts Aroma?
Wir hoffen, unseren Gästen Speisen von höchster Qualität und erstklassigen Service zu bieten und am Ende ein Lächeln auf den Gesichtern zu sehen. Mit der gewonnenen Erfahrung und dem Erfolg werden wir ein weiteres Restaurant eröffnen.

Info: Aroma
Augustenstraße 88, 70178 Stuttgart

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 11.30–14.30 und 17.30–22.30, Sa/So 12–23 Uhr
08.01.2026 — Enna Kelch
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