Verfolgung und Terror, Widerstand und Hoffnung: Darüber berichten die jungen Schüler:innen der Kaufmännischen Schule 1 in ihrem szenischen Hörstück „Stimmen aus dem Ghetto“. Im Rahmen eines Schüleraustauschs in die polnische Stadt Łódź (Litzmannstadt) hat sich die Gruppe auf eine historische Reise in die Vierzigerjahre begeben. Unzählige Juden litten unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg, die meisten von ihnen endeten in Vernichtungslagern. Mithilfe historischer Tagebücher und Chroniken der damaligen Bewohner:innen des Ghettos haben die Schüler:innen aus ihren Erfahrungen in der Partnerstadt Stuttgarts ein Hörstück erarbeitet.
Initiiert wurde das Projekt gemeinsam mit dem Citizen.KANE.Kollektiv, das bereits in den letzten beiden Jahren Aufführungen der szenischen Lesung „Ghetto Łódź – eine (fast) vergessene Geschichte des Terrors“ verwirklicht hat. Mit ihrem neuesten Projekt stellt die Theatergruppe eine Beziehung zwischen Jugendlichen und der Geschichte des jüdischen Ghettos her, die in ganz eigenen Worten wiedergegeben wird. Das Ergebnis präsentiert das Team am 21. Oktober 2026 im Hotel Silber. Nach dem Hörstück gibt es einen offenen Austausch mit den beteiligten Schüler:innen.
