Zwischen Schnäppchen und Viertelliebe: Hofflohmärkte

Was gehört genauso zum Frühling in Stuttgart wie ein Picknick auf der Karlshöhe? Die Hofflohmärkte. Ab April ist es endlich wieder so weit: Nach und nach verwandeln sich die verschiedenen Viertel in ein großes Schnäppchenjagdparadies. Los geht’s am 25. April in West. Im Mai folgen Heslach, das Lehen- und Heusteigviertel sowie Degerloch, bis die Flohmärkte durch Höfe, Garagen und Gärten einmal quer durch Stuttgart ziehen und am 25. Juli in Kaltental enden.

Zwischen bunten Hofdekorationen mit Wimpeln und Kreide, Sonnenstrahlen und dem einen oder anderen Weggetränk bieten die Hofflohmärkte nicht nur Potenzial für neu eurrungene Schätze, sondern sind darüber hinaus auch immer eine Entdeckungstour neuer Orte – das Komplettpaket für einen perfekten Frühlingstag! Ursprünglich aus den USA als Garage- und Yard-Sales stammend, steht das Konzept auch in Deutschland seit über zwanzig Jahren für nachhaltiges Einkaufen ebenso wie für gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft.

Anmelden kann man sich für 16 Euro bis drei Wochen vor dem jeweiligen Termin. Die Teilnahmegebühr kommt den Hofflohmärkten und ihrer Organisation zugute. Wo genau nach Schätzen gesucht werden kann oder wer in der eigenen Straße teilnimmt, verrät der Tourplan etwa eine Woche vorher. Also: langsam mit dem Aussortieren beginnen oder das eigene Viertel im Kalender markieren – so oder so ein toller Frühlingstag!

Foto: © Simon Malik
27.02.2026 — Sophie Lücke
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