Das Ende einer Ära: Aus der Schräglage wird das h14

Trettmann, Haftbefehl, Deichkind sowieso – wer in Stuttgart gerne auf HipHop feiert, war irgendwann in der Schräglage. Nach zwei Jahrzehnten schließt der Club in Mitte nun und macht Platz für etwas Neues. Am 27. Juni fällt der Vorhang, danach werden die Räumlichkeiten unter neuem Namen weiter geführt.
Aus der Schräglage wird das h14: eine Eventlocation ohne festes Programm, offen für HipHop, Electro, Rock, Business-Events und private Feiern. Was zählt, ist nicht mehr die Location als Marke, sondern das jeweilige Event. Damit reagiert die Schräglage auch auf die aktuelle Entwicklung im Nachtleben, bei der es klassische Clubs tatsächlich schwer haben. Oder wie das Team es selbst ausdrückt: „h14 ist die Antwort auf den Wandel im Nachtleben, in dem die Bedeutung des klassischen Clubbetriebs zunehmend in den Hintergrund rückt und einzelne, kuratierte Events immer mehr in den Fokus rücken.“
Und die Schräglage selbst? Soll an einem neuen Ort mit neuer DNA weiterleben. Auch dazu wird schon geteasert: „Ein Ort, den man nicht erst nachts betritt, sondern vielleicht schon früh auf einen Kaffee, zum Feierabend auf ein Bier oder am Wochenende, um zu den passenden Beats die vergangene Woche hinter sich zu lassen.“ Klingt ja fast ein bisschen wie zu Anfangszeiten: Im Mai 2006 eröffnete das Konzept ursprünglich als Bar mit Dachterrasse gegenüber des Kaufhauses Breuninger, bevor mit dem Umzug in die Hirschstraße ein Club daraus wurde.
12.05.2026 — Mara Remmlinger
Ad
Anzeige

Richtig gute Empfehlungen