Die gezeigten Werke nähern sich dem Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven. Mal geht es um die Störung ökologischer Gleichgewichte durch den Klimawandel, mal um Anarchie, mal um spielerische oder subtile Formen von Chaos im Alltag. Die Fotografien machen unterschwellige Momente von Unordnung spürbar und zeigen, wie vielschichtig das Thema gelesen werden kann.

Foto: © Matthias Kleinen
Seit 2002 widmet sich der Fotosommer Stuttgart e.V. als Fotobiennale mit internationalem Wettbewerb und Jury gesellschaftlich relevanten Themen. Vom 18. Juli bis zum 26. Juli 2026 bespielt das Festival mit über dreißig Ausstellungen Galerien, Hochschulen und Werkstätten in ganz Stuttgart. Ergänzt wird das Programm durch Workshops, Vorträge und Gespräche rund um das diesjährige Thema „Unordnung“. Die Hauptausstellung in der Staatsgalerie läuft dabei über den Festivalzeitraum hinaus weiter und lädt zum Schauen, Weiterdenken und Diskutieren ein.
Bereits am 17. Juli startet das Festival mit einem Opening ab 18 Uhr in The Gällery und im Säulensaal der Alten Staatsgalerie. Geplant sind Vorträge zur Ausstellung, begleitet von einer Lichtperformance und Visual Piano. Der Eintritt zum Opening ist frei. Die perfekte Gelegenheit also, sich für einen Nachmittag ganz bewusst im Chaos zu verlieren – und danach vielleicht selbst einen etwas künstlerischeren Blick auf eigene Unordnungen zu werfen.
Titelfoto: © Wolfgang Zurborn
