Was haben geometrische Gemälde, lebendige Farben und Städte gemeinsam? Das versucht die international renommierte Künstlerin Sarah Morris in ihren Werken herauszufinden. Das Ergebnis: Eine dreißig Jahre lange Schaffensreise, der das Kunstmuseum Stuttgart vom 21. September 2024 bis zum 9. Februar 2025 eine ganze Ausstellung widmet.
In „All Systems Fail” werden im Rahmen einer umfassenden Retrospektive mehr als 100 Werke der Künstlerin gezeigt, die sich in ihren abstrakten Gemälden, Zeichnungen, Filmplakaten und immersiven Filminstallationen mit dem dynamischen Charakter von Städten im Wandel beschäftigt. Dabei schafft sie einen Raum, der offen für Interpretationen ist und dem Betrachtenden das Gefühl vermittelt, Teil eines größeren Systems zu sein. Wer also entdecken möchte, was in den einzelnen Werken zu erkennen ist, kann die Ausstellung für 11 Euro besuchen. Am 21. September gibt es außerdem die Chance, Sarah Morris um 15 Uhr im Artist Talk selbst kennenzulernen. Der Eintritt ist an diesem Nachmittag frei.
Darüber hinaus sind weitere Programmhighlights im Ausstellungszeitraum geplant: So kann man z. B. bei „Feel the City” am 12. Oktober und am 30. November in der Stuttgarter Innenstadt erforschen, welche Stimmungen und Gedanken Straßen, Gebäude und Grünstreifen auslösen. Beim „Urban Sketching” werden am 19. Oktober bei einer Tour durch die Stadt architektonische Skizzen angefertigt, die anschließend in abstrakte Werke übersetzt werden. Das ganze Programm ist auf der Website des Kunstmuseums einsehbar.
Info: Sarah Morris – All Systems Fail
21.09.24–09.02.25
Di–So 10–18, Fr 10–21 Uhr
Kunstmuseum Stuttgart
Eintritt: 11 Euro
sarah-morris
Bilder: Portrait/Beitragsbild © Anna Gaskell, Bild unten © Sarah Morris / Foto: Christopher Burke
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