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Kunst

Kultur Kunst News Stuttgart

„I choose … No!“ von den silent ladies: Eine feministische Performance rund um die Nicht-Mutterschaft

„I choose … No!“ von den silent ladies: Eine feministische Performance rund um die Nicht-Mutterschaft c Maura Münter

„Irgendwann kommt der Kinderwunsch schon noch!“ – Sätze wie diese fallen oft nebenbei und können angesprochene Personen verletzen. Um mehr Sensibilität für das Thema zu schaffen, hat das feministische Theaterlabel silent ladies_ der Nicht-Mutterschaft eine eigene Performance gewidmet. Im Juli kann man die Aufführung im Stuttgarter Theaterhaus besuchen, für die die Schauspielerin Dawn Patricia Robinson zusammen mit der Regisseurin Luise Leschik Interviews mit Frauen ohne Kinderwunsch geführt haben. Auf humorvolle Weise wollen sie auf die Stigmatisierung von kinderlosen Frauen hinweisen und zeigen, dass nicht jede Frau auch Mutter werden muss. Weiterlesen

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Innovative Kultureinrichtung für Bewegtbild: Haus für Film und Medien

Innovative Kultureinrichtung für Bewegtbild: Haus für Film und Medien in Stuttgart

Ein offenes Haus, in dem man Kinos, Studios, Maker Spaces, Ausstellungs- und Multifunktionsräume einfach nutzen kann? Klingt ziemlich cool! Genau das soll es ab 2027 in Stuttgart geben. Mit dem Haus für Film und Medien Stuttgart e. V. (HFM) entsteht eine Kultureinrichtung, die das Thema Bewegtbild für alle zugänglich macht. Hinter dem Verein steckt ein Zusammenschluss aus 24 nicht-kommerziellen Stuttgarter Institutionen aus dem Bereich Bildung, Kunst, Wissenschaft, Film- und Kreativwirtschaft. Weiterlesen

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This Is Art: Shalva Gelitashvili

Shalva Gelitashvili

In „This Is Art“ werfen wir einen Blick auf die Stuttgarter Kunstszene: Dieses Mal hat uns Shalva Gelitashvili von seiner Kunst erzählt. Der in Georgien geborene Artist experimentiert mit Texturen und verschiedenen Medien und eröffnet den Betrachter:innen so einen teils düsteren Einblick in seine Gefühls- und Traumwelt.

Wie kamst du zur Kunst?

Kunst war immer da, nur ich kam etwas spät. Als ich 17 war, habe ich angefangen in Richtung Comic zu zeichnen, das war eher ein Hobby. Dann ist es langsam zu meinem Leben geworden und heute kann ich mir mein Leben ohne Kunst nicht mehr vorstellen.

Worauf möchtest du aufmerksam machen?

Auf die heutige Realität, die immer zwei Seiten hat.

Woher nimmst du deine Inspiration und Ideen?

Als Vorlage für meine Figuren und Kompositionen benutze ich fremde Fotos, oft aus Zeitschriften, Screenshots und Filmen. Mich interessieren Darstellungen des Grotesken. Beim Malen versuche ich, Figuren zu finden, die für mich das ausdrücken, was mich in diesem Moment am meisten beschäftigt. Dabei ist mir nicht das „Naturgetreue“ wichtig, sondern die Verzerrung.

Shalva Gelitashvili

Mit welchem Satz würdest du deine Arbeit beschreiben?

The Dark Side of My Mind.

Hast du einen Wunsch für die Kunstszene in Stuttgart?

Dass die großen Galerien jungen Künstler:innen mehr Vertrauen schenken und ihnen die Chance geben, sich zu realisieren.

Wenn du nicht gerade im Atelier bist – wo trifft man dich?

Dann bin ich auf der Arbeit. Ich arbeite nebenbei als Barkeeper.

Warum sollte man deine Postkarten-Edition fürs re.flect auf keinen Fall verpassen?

Weil alle meine Postkarten Unikate sind, von Hand gemalt.

Shalva Gelitashvili

Info: Shalva Gelitashvili

instagram.com/shalva.ge