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Stuttgarter Käpsele* – Auf ein Bier mit Elmar Jäger

Elmar Jäger

Wovon lässt sich Stuttgart inspirieren, welche Ideen machen den Kessel schöner und wen sollte man auf jeden Fall auf dem Schirm haben? Unsere Stuttgarter Käpsele verraten es! Gemeinsam mit dem Käpsele von Stuttgarter Hofbräu stellen wir in unserer Serie Macher:innen, Gründer:innen, Impulsgeber:innen und Kreativköpfe aus Stuttgart vor, mit denen wir uns – natürlich coronakonform – auf ein Bier getroffen haben. Dieses Mal waren wir zu Besuch bei Elmar Jäger, Grafiker, Veranstalter des Stuttgarter Burlesque Festivals und ehemaliger MC von Sentinel Sound.

Wie startest du in den Feierabend?
Ich arbeite unter der Woche von zuhause und manchmal finde ich es dann schwierig, den Zeitpunkt zu finden, den Arbeitstag abzuschließen. Dann bin ich dankbar, wenn ich mich mit meiner Frau per SMS in-house auf ein Glas Wein oder Bier verabrede, denn dann ist auch die Arbeit für den Tag passé.

Woher kennt man dich?
Oh, ich war Grafiker für 0711 in deren Anfangsjahren und habe dann über zehn Jahre lang aktiv Reggae-und-Dancehall-Veranstaltungen durchgeführt, u. a. im Zollamt und dem Rocker33. Außerdem war ich derjenige, der für Sentinel Sound den MC gemacht hat. Da haben mich sicherlich sehr viele Leute gesehen oder gehört. Seit etwa 2010 veranstalte ich auch Bühnenshows, z. B. das „Stuttgart Burlesque Festival” im Friedrichsbau Varieté, aber auch oft One-Shots in den unterschiedlichsten Locations.

Wovon lässt du dich inspirieren?
Tatsächlich geht es bei meiner Arbeit oftmals darum, ungewöhnliche Räume zu schaffen, in denen sich Menschen treffen oder interagieren. Dieser immersive Aspekt – der stets einem gewissen filmähnlichen Setting folgt – ist immer gegeben. Das kann nun eine Party sein, ein Spiel oder auch eine Ausstellung. Inspiration ziehe ich viel aus Literatur, Serien, Games. Ich bin schon ein ordentlicher Nerd … (lacht)

Zurück auf Anfang – was würdest du dir gerne mit auf den Weg geben?
Ich bin ein Typ, der gern mal zu viele Dinge gleichzeitig angeht, wenn ich von etwas begeistert bin. Von daher sage ich inzwischen oft zu mir: „Gut, wenn du weißt, was du machen willst. Aber noch besser, wenn du weißt, was du nicht machen willst.”

Stuttgart in drei Worten?
Ruhig, ehrlich und potentiell extrem kreativ.

Mit wem würdest du dich gerne auf ein Käpsele treffen und wo?
Am liebsten mit jemandem vom Amt für Liegenschaften in einer außergewöhnlichen Location, um die Person davon zu überzeugen, dort mal ein Event der anderen Art stattfinden zu lassen.

Dein Lieblingsort in Stuttgart?
Kommt ganz drauf an, wofür ich den Ort lieben soll. Ich finde den Birkenkopf anregend, die Eselsmühle im Siebenmühlental, den Billardsaal in der Marienstraße oder das Tin Tin an der Neuen Weinsteige.

Käpsele gibt’s jetzt ja endlich auch für zuhause – worauf möchtest du anstoßen?
Auf einen kulturellen Neuanfang in Deutschland nach der Pandemie.

Wobei kannst du komplett abschalten?
Schon mal bei einem Live-Rollenspiel mitgemacht? Nein, es gibt es auch noch andere, spannendere Formate als das klassische Mittelalter- und Fantasy-Setting. Zuletzt war ich bei einem Herrenhaus-Spiel in Frankreich, das um 1918 gespielt hat. Es gab rund vierzig Teilnehmer:innen mit den verschiedensten Rollen. Bei sowas kann ich komplett abschalten und in die Welt eintauchen.

Wem würdest du den Titel „Stuttgarter Käpsele“ verleihen?
Pierre Seidel vom Pop-Büro Region Stuttgart. So viel Idealismus, Förderwille, Bodenständigkeit und Achtsamkeit in Personalunion. Chapeau!

*Diese Contentreihe ist in Kooperation mit Stuttgarter Hofbräu entstanden / sponsored content

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