featured Stayhome-Tipps

Zuhause bleiben und trotzdem tanzen:
Live-Streaming-Plattformen

Corona Live Stream stayhome Club DJ

Keine Partys, keine Live-Sets? Falsch gedacht! Viele DJs, Künstler, Clubbetreiber und Veranstalter versuchen, das beste aus der Situation zu machen und versorgen euch über ihre Online-Plattformen regelmäßig mit fabelhafter Musik. Sekt auf, Licht aus und einfach alleine oder gemeinsam mit den Mitbewohnern tanzen – kann ja auch seine Vorteile haben, mal unbeobachtet zu sein und endlich die zurückgehaltenen Michael-Jackson-Skills auszupacken.

Wir erweitern die Übersicht laufend und wollen niemanden vergessen – schreibt uns gerne eure Empfehlung an localsupport@reflect.de.

 

Streaming-Möglichkeiten aus Stuttgart

Eines der wohl schönsten Formate bildet „Stuttgart Rooftop Streams“: An einem mit Blumen und Kerzenschein in Szene gesetzten DJ-Pult spielen wechselnde Künstler über den Dächern der Stadt. Wie gern würde man Mäuschen spielen, um die Vibes der Musik und des Sonnenuntergangs besser aufnehmen zu können … Doch auch zuhause vor dem Bildschirm gewährt uns die SRS-Crew ein Spektakel für Augen und Ohren.

Über die Plattform des Stuttgarter Kollektivs „DISKONTEXT“ kann über Facebook oder Youtube gestreamt werden. Zuletzt waren Delinquent Network und Igor Tipura zu Gast und gaben in floraler Umgebung feine Sets zum Besten.

Auch Team Kraftpaule nutzt die leeren Räumlichkeiten und stellt sie KünstlerInnen als Bühne zur Verfügung. Unter dem Namen „Live Stream Aid“ können Konzerte verfolgt werden, ein freiwilliger Spendenbeitrag soll die Auftretenden in dieser schweren Zeit unterstützen.

Im White Noise steht am 28. März das Kick-off-Event der „House What?“-Reihe an. Regelmäßig sollen ab dato DJs in der industriellen Kulisse des zentralen Clubs housige Sets zum Besten geben. Den Anfang machen Jakob Mäder, Tobi Danton und Annéke Laurent.

Einen Beitrag zur neuen Live-Stream-Szene haben außerdem das Climax und die Amaru-Crew geleistet. Über die Social Media Kanäle werdet ihr über mögliche Wiederholungen informiert.

 

Überregionale Streaming-Angebote

Unter dem Motto „wenn schon alleine feiern, dann richtig“ hat die Clubcommission Berlin binnen weniger Tage auf das Veranstaltungsverbot in Berlin mit der Seite „United we stream“ reagiert. In Zusammenarbeit mit Arte Concert und radioeins werden DJ-Sets, Live-Musik und Performances in guter Qualität übertragen und erreichen tausende von Zuhörern. Namhafte Acts wie Sascha Braemer, Monika Kruse und Bebetta stehen hinter den Decks bekannter Berliner Clubs und geben täglich ab 19 Uhr fabelhafte Sets zum Besten. Die Spendeneinnahmen der Zuhörer fließen in einen Rettungsfond, der notleidende Partylocations vor dem Bankrott retten soll. Acht Prozent der Einnahmen fließen außerdem an die zivile Seenotrettung.

Über die Plattform „Berlin a live“ findet man eine Vielzahl an kulturellen Streams, unter anderem eben auch DJ-Sets. Diese gehen mal um neun Uhr morgens als „Breakfast broadcast“ oder um 20 Uhr unter dem Motto „Recommended for dancing in your kitchen with your loved ones, kids, pets and/or your favorite (non-)alcoholic beverages“ an den Start.

Die Facebook-Seite „dance at home festival“ ist eine gut besuchte Plattform für jegliche (musikalische) Beiträge unter dem Motto #staythefuckhome. Live Streams, Audio-Sets sowie politische Beiträge zur aktuellen Lage in subkulturellen Gefilden werden hier gepostet und liefern täglich neuen Input.

Das koennte dir gefallen…

Keine Kommentare

Kommentar schreiben