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Jana Dengler

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La Casa del Consumo
in der Heusteigstraße

La Casa del Consumo

Martina Schneider und Francesco Troiano, die Macher der allseits beliebten Pizzeria „L.A. Signorina“ am Marienplatz, haben nur wenige Straßen weiter ein neues Gastro-Konzept eröffnet: Gemeinsam mit ihrem Partner Antonino Venezia nehmen sie die Stuttgarter im „Casa del Consumo“ auf eine kulinarische Reise durch Italien mit. Dabei stehen die unterschiedlichen Küchen der einzelnen Regionen im Vordergrund: Alle drei Monate wird ein anderer Bezirk behandelt. Den Anfang macht Apulien, der Absatz des Stiefels auf der Landkarte. „Nach fünf Jahren hätten wir dann ganz Italien kulinarisch bereist, vielleicht beginnen wir anschließend wieder von vorne“, lacht Martina.
 
Da es in jeder Region unterschiedliche Herangehensweisen, Gerichte und Würz-Methoden gibt, wechselt das Menü monatlich, sodass man in jedem Quartal die komplette Bandbreite des jeweiligen Bereiches erschmecken kann. Auf den Tisch kommt ausschließlich traditionelle und rustikale Hausmannskost, teures Filet oder Steak wird es nicht geben – „das kann sich der Bauer aus Apulien auch nicht leisten“, so Martina. „Ich bin gespannt ob es funktionieren wird. Aber dadurch, dass alle das gleiche Essen bekommen, sind auch auf einmal alle gleich. Es ist total egal, ob du in ‘ner Halbhöhenlage lebst, ob du Student bist oder bei Daimler arbeitest. Wenn alle da sitzen, gibt’s keine Unterschiede mehr!“
 

 
Am Menü, das mit 27 Euro pro Person berechnet wird, kann nicht gerüttelt werden. Nicht schlimm, denn es handelt sich hier nicht um einzeln servierte Gerichte, über die sich jeder für sich hermacht, sondern um einen ganzen Tisch voll hausgemachter Köstlichkeiten – und jeder kann sich das nehmen, was er mag. Köche und Köchinnen aus der jeweiligen Region sorgen für den authentischen Touch der Gerichte, indem sie die Tradition und ihre geheimen Rezepte einfließen lassen. Vino darf im gemütlichen Ambiente des Restaurants natürlich auch nicht fehlen: Zu jedem Menü werden Weine aus der jeweiligen Region empfohlen, die von kleinen, idyllischen Weingütern stammen.

Für Veganer ist die Casa übrigens leider die falsche Adresse: „Die italienische Küche ist nun mal voll mit Parmesan!“ erklärt Martina. Vegetarier werden aber trotzdem glücklich. Zwar gibt es für die nicht die volle Auswahl – „Hungrig verlässt unser Restaurant aber keiner“, führt die Restaurant-Leiterin weiter aus.
 

 
Ursprünglich sollte „La Casa del Consumo“ schon früher eröffnet werden. Dazwischen kamen allerdings die Akustikdecke, Brandschutztüren und die Urlaubsplanung der Handwerker. Im Sommer war es gleich zwei Mal nicht möglich zu eröffnen, da die High-time der Pizzeria am Marienplatz vollen Arbeitseinsatz forderte. Da Francesco und Martina dort nach wie vor viel beschäftigt sind, übernimmt Antonino die Rolle des Gastgebers im neuen Restaurant und der Heusteigstraße und ist dort täglich vor Ort. „Ja, ich verbringe ab jetzt meine Zeit hier“, grinst der extra wegen des Projektes nach Stuttgart gezogene Gastronom. „Und ich freue mich schon. Endlich sieht es hier auch nicht mehr nach Baustelle aus“.
 

Info: La Casa del Consumo

Heusteigstraße 45
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 17 bis 00 Uhr (letzte Menü-Bestellung um 22.30 Uhr)
27 Euro pro Person (Wasser mit inbegriffen)
facebook.com/La-Casa-del-Consumo

Gastro Genuss

Neueröffnung
„rocco“ im Leonhardsviertel

Rocco Stuttgart Bars Nightlife Neueröffnung

Im Leonhardsviertel ploppt eine neue Bar nach der anderen auf! Nachdem ein Wochenende vorher das „Holzmaler“ seine geheimen Pforten geöffnet hat, zog am 25. Oktober das „Rocco“ nach. Hinter dem neuen Schmuckstück im Rotlicht-Viertel stehen die Betreiber des schräg gegenüber gelegenen „Puf“, das ebenso wie „Rocco“ nichts mit dem Milieu am Hut hat und statt auf Sex-Business auf das Geschäft mit hochwertigen Getränken setzt. Außerdem soll es Mittwochs Live-Musik und an den anderen Tagen tanzbare Klänge von DJs geben.

DREI FRAGEN AN ROBIN GIESINGER

Wie war die Eröffnung letzten Freitag? Seid ihr zufrieden?
Die Eröffnung war krass. Es hat unendlich viel Spaß gemacht und die Gäste waren der Wahnsinn. Wir sind mehr als zufrieden, unsere Erwartungen wurden übertroffen. Riesen Dankeschön an alle die da waren und mit uns ROCCO willkommen geheißen haben und ein herzliches Sorry an alle die nicht mehr reingekommen sind, wir hoffen ihr kommt die nächsten Tage vorbei.

Ihr betreibt nun bereits zwei Bars im Leonhardsviertel. Was unterscheidet „Puf“ von „Rocco“?
Puf und Rocco ergänzen sich optimal. Der Puf ist unauffälliger und ruhiger, man kann gemütlich draußen sitzen und an der langen Theke kommt wunderbar familiäre Stimmung auf – einfach ein Ort zum Abschalten und um nah das Treiben des „Stuttgarter Kiez“ zu beobachten. Rocco – bis im Juli ein richtiger Puff – ist lauter, extrovertierter, will auffallen und dass mit ausgefallenen Cocktails, DJ Begleitung und einzIgartigem Design. Er verbindet trinken gehen auf hohem Niveau mit ausgelassenen Feiern und Tanzen – sowas gab es bisher nicht in Stuttgart. Daher empfehle ich auf einen Drink in Puf und dann ins Rocco.

Samstag 21 Uhr, auf dem Weg ins „Rocco“. Was erwartet mich und was bestelle ich am besten an der Bar?
Abgefahrenes und einzigartiges Ambiente, ausgelassene Stimmung und Spaß. Auf jeden Fall Pornstar Martini bestellen – der Sex liegt überall einfach noch in der Luft und sogar in den Drinks.

ROCCO

Eröffnung am 25.10.19 • Mittwoch- bis Samstagabend • Leonhardsplatz 20 • instagram.com/rocco_stuttgart/

Gastro Kultur News News Stuttgart

Speakeasy-Bar in Stuttgart:
Holzmaler

Holzmaler Stuttgart reflect

Psst! Schon in den Zwanziger Jahren wurde hinter vorgehaltenen Händen über die sogenannten „Speakeasy“-Locations getuschelt. Die damals aufgrund des strikten Alkoholverbots aufkommenden Bars waren von außen nicht als solche zu identifizieren – ebenso wird es auch mit dem jüngsten Stuttgarter Gastro-Neuzugang gehandhabt, dem „Holzmaler“ im Leonhardsviertel. Die Fassade wirkt grau und unscheinbar, die Tür ist aus massivem Holz. Anfang 1900 hat hier Johannes Mack, ein Holzmaler der ersten Stunde, seine Arbeit verrichtet – unwissend, dass hundert Jahre später eine Bar nach ihm benannt werden würde. Weiterlesen

News News Stuttgart

Clever Shuttle Ade

Clever Shuttle Stuttgart

Erst im Mai 2018 gestartet, ist das Projekt „Clever Shuttle“ in Stuttgart seit heute bereits wieder beendet. Trotz des immensen Zuspruchs vieler Stuttgarter – vor allem derer, die sich gerne im Nachtleben herumtreiben – stellt das Unternehmen seinen Betrieb in der Region ein. Weiterlesen