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Kitchen Stories

featured Genuss Kitchen Stories

Kitchen Stories #6 –
Mango Chutney mit der Landfrau

Keine Chance für Tiefkühlpizza: In unserer neuen Rubrik Kitchen Stories laden wir Food-Blogger:innen aus Stuttgart und der Region dazu ein, unser Küchen-Game aufs nächste Level zu heben. Dieses Mal mit der Landfrau.

Wie beschreibst du deinen Blog in einem Satz?

Im Garten ernten, kochen, fotografieren, Rezept schreiben – natürlich, ohne viel Schnick Schnack.

Food-Blogger:innen sind auch nur Menschen – was ist dein „Guilty Pleasure” beim Kochen?

Mir war es ein Bedürfnis, v. a. jetzt während der Pandemie, die Menschen verstärkt „bei Stange zu halten“. Mit unterhaltsamer Musik zu den Rezepten in meinen Stories und mit positiven Signalen. Ich denke, dass ich etwas weiterzugeben habe, einen Blick für das Schöne und Gute, das den Betrachter:innen und Kochfreudigen Freude und Inspiration bringen soll. Das erklärt zumindest den großen Erfolg meines Kochbuches „Handgemachtes Glück“ und die nicht sinken wollenden Clickzahlen auf meinem Blog „Die Landfrau“. Wer weiß, vielleicht entsteht irgendwann noch ein weiteres Kochbuch.

n welches Dessert könntest du dich reinlegen?

In mein selbst erfundenes Zitronen-Tiramisu.

Die Grillsaison steht an, was packt man auf den Grill?

Mir sind beim Grillen vor allem die hausgemachten Saucen sehr wichtig. Kein Weg führt zum Beispiel an selbst gemachtem Mango-Chutney vorbei. Das passt einfach zu allem – zu Fisch, Fleisch und Gemüse. Auch selbst gemachte Kräuterbutter, Sirup für Limos (zum Beispiel aus Lavendel), frische Kräuter oder eingelegte Pickles sind toll. Das bereite ich schon sehr früh im Jahr zu und mit diesen Rezepten ist mein Instagram-Blog gefüllt. Heute habe ich euch das Rezept meines hausgemachten Mango-Chutneys mitgebracht – ich bin mir sicher, ihr werdet es lieben! Die Balance aus Süße, Schärfe und Säure adelt jedes Grillgut.

Mango Chutney von der Landfrau

Die Landfrau

Zutaten:
4 Mangos
40 g Ingwer
2 Zitronen
2-4 Chilis
2 Knoblauchzehen
1 TL Schwarzkümmel
1 Lorbeerblatt
1 TL Senfkörner
100 ml Apfelessig
250 g Rohrzucker

Zubereitung:
Der Zucker wird im Topf leicht karamellisiert, dann die geschälten und gewürfelten Mangos zugegeben. Ingwer schälen und würfeln, ebenso den Knoblauch und die Chili klein schneiden. Die Gewürze, den Zitronensaft und den Apfelessig zugeben und alles ca. 40 min köcheln lassen. Dabei das Rühren nicht vergessen und ggf. etwas Wasser nachgießen. Das Mango-Chutney in sterilisierte Gläser abfüllen. Nun seid ihr für den Sommer und die Grillerei perfekt vorbereitet!

featured Genuss Kitchen Stories

Kitchen Stories #5 –
Warme Salatherzen mit Ye Olde Kitchen

Keine Chance für Tiefkühlpizza: In unserer neuen Rubrik Kitchen Stories laden wir Food-Blogger:innen aus Stuttgart und der Region dazu ein, unser Küchen-Game aufs nächste Level zu heben. Dieses Mal mit Ye Olde Kitchen.

Wie beschreibt ihr euer Konzept in einem Satz?

Wir kochen unkomplizierte Alltagsgerichte mit saisonalem Obst und Gemüse, das wir in unserem Garten selbst anbauen.

Food-Blogger:innen sind auch nur Menschen – was ist euer „Guilty Pleasure” beim Kochen?

Bei uns kommt viel frisches Gemüse auf den Tisch, aber manchmal müssen es auch Nachos mit Käsesoße aus Scheiblettenkäse sein.

Welches Gewürz hat Suchtpotential?

Definitiv Pfeffer. Es gibt kaum ein Gericht, das bei uns nicht mit Pfeffer gewürzt wird. Wir haben immer mehrere Sorten daheim, die wir frisch im Mörser zerstoßen.

Die Grillsaison steht an, was packen Vegetarier oder Veganer auf den Grill?

Während der Grillsaison kann man beim Gemüse aus dem Vollen schöpfen. Wir legen gern gemischte Gemüsespieße auf den Grill, lassen Schafskäse in feuerfesten Schalen schmelzen oder marinieren Tofuscheiben, die sich hervorragend zum Grillen eignen. Auch Obst lässt sich auf dem Grill zubereiten. Habt ihr schon mal Aprikosen gegrillt? Dazu würziger Käse und etwas Knoblauchöl. Momentan grillen wir sehr gern Salatherzen, am besten vom Kopf- oder Romanasalat, und reichen dazu eine schnell zubereitete Knoblauchcreme.

Noch mehr Grillideen und saisonale Rezepte findet ihr auch in unserem im Frühjahr im Südwestverlag erschienenen Buch „Ye Olde Kitchen – Kochen, Gärtnern, Nachhaltig Leben“.

Warme Salatherzen von Ye Olde Kitchen

Ye Olde Kitchen

Zutaten:
4 Salatherzen
Salz und Olivenöl
300 g Frischkäse
6 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 EL Zitronensaft Salz

Zubereitung:

Die Salatherzen halbieren, mit Salz und Olivenöl einreiben und eine halbe Stunde marinieren. Währenddessen den Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel zu einer luftigen Creme rühren. Die Salatherzen von beiden Seiten auf direkter Hitze anrösten und bis zum Verzehr am Rand des Grills warm halten. Zum Anrichten jeweils ein halbes Salatherz auf einen Teller legen und einen Löffel Knoblauchcreme dazugeben.

Allgemein Genuss Kitchen Stories

Kitchen Stories #2
Veggie Köttbular mit KLARASLIFE

Klaraslife

Wie geht der perfekte Dip? Welches Küchengerät kann man sich schenken? Welcher Lifehack, macht mühselige Arbeit zum reinsten Vergnügen? In unserer neuen Rubrick „Kitchen Stories“ laden wir Food-Blogger:innen aus Stuttgart und der Region dazu ein, uns auf die Finger zu schauen und unser Küchen-Game zu verbessern. Den Anfang macht Klaraslife.

Dein Konzept in einem Satz?

Klaraslife ist ein Ort, an dem ich meine Liebe zur Fotografie und zum Essen auf leckere Weise austoben kann.

Welches Küchengerät ist für dich ein totaler Reinfall? Welches absolut genial?

Also ich glaube, die Welt bräuchte jetzt nicht unbedingt einen Bananenschneider. Aber auf meinen Vitamix, die Eismaschine und ein scharfes Messer könnte ich nur schwer verzichten.

Food-Blogger:innen sind auch nur Menschen – was ist dein „Guilty Pleasure” beim Kochen?

Hmmm, schwierig. Also ich bekomme von Äpfeln und Erdnussbutter nicht genug!

Was kochst du, um deine Gäste zu beeindrucken?

Vegetarische Köttbular mit Kartoffelpüree und Gurkensalat. Einfach so lecker!
 

Das Rezept: Vegetarische Köttbular

Zutaten

300 g Champignons
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
240 g gekochte Kichererbsen
120 g Semmelbrösel
1/2 Bund Petersilie
1 EL Sojasauce
Salz
schwarzem Pfeffer aus der Mühle
Kartoffelpüree
500 g mehligkochende Kartoffeln
100 ml Hafermilch
20 ml Gemüsebrühe
1 EL Butter, pflanzlich
Salz
Pfeffer
Muskatnussabrieb

Für den Gurkensalat

1 Salatgurke
1 rote Zwiebel
1/2 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Dill
3 EL Apfelessig
2 EL Rapsöl
2 EL Sonnenblumenöl
1 TL Ahornsirup

Zubereitung Kötbullar

  1. Die Pilze säubern und fein hacken, alternative in einen Food Processor geben und ein paar mal die Pulsfunktion drücken. Die Pilze sollen aber nicht matschig werden!
  2. Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Kichererbsen mit der Gabel zerdrücken. Die Petersilie sehr fein hacken.
  4. Nun alles zusammen mit den restliche Köttbullar-Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchkneten.
  5. 15 Minuten kalt stellen. Dann aus dem Teig kleine Bällchen formen und in einer großen Pfanne in Öl von allen Seiten knusprig anbraten.
  6. Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser weich kochen. Anschließend das Wasser abgießen. Milch, Gemüsebrühe und Butter hinzugeben und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Zubereitung Gurkensalat

  1. Die Salatgurke waschen und auf dem Hobel sehr fein hobeln.
  2. Zwiebel schälen, fein würfeln, Schnittlauch und Dill fein hacken und in eine Schüssel geben.
  3. Apfelessig, Öle und Ahornsirup hinzugeben und alles gut vermischen. Zum Schluß die Gurken untermischen.

Guten Appetit!
 

Allgemein Genuss Kitchen Stories

Kitchen Stories #1
Dattel-Dip mit RESIPIS

Resipis

Wie geht der perfekte Dip? Welches Küchengerät kann man sich schenken? Welcher Lifehack macht mühselige Arbeit zum reinsten Vergnügen? In unserer neuen Rubrik „Kitchen Stories“ laden wir Food-Blogger:innen aus Stuttgart und der Region dazu ein, uns auf die Finger zu schauen und unser Küchen-Game zu verbessern. Den Anfang macht Resipis.

Euer Konzept in einem Satz?

Resipis ist ein Foodblog mit Rezepten zum Kochen und Backen für jedes Thema, mit Schmutzgrad-Angabe und jeder Zutat, ohne unnötig lange persönliche Texte.

Welche Zutat oder welches Küchenutensil wird eurer Meinung nach zu Unrecht unterschätzt?

Definitiv Bohnen! Denn es gibt nicht nur Kidney, weiße Riesenbohnen oder Brechbohnen, sondern verdammt viele andere, leckere Sorten. Doch leider kennen die wenigsten diese wunderbare Vielfalt.

Food-Blogger:innen sind auch nur Menschen – was ist euer „Guilty Pleasure” beim Kochen?

Wir greifen oft auch zu fertigen Maultaschen und essen diese selbstverständlich kalt.

Was bringt ihr auf ein Fest mit, ohne euch zu verkünsteln?
Ganz klar, einen verdammt leckeren Dip, der alle umhauen wird. Dips kommen immer gut an und sind nicht nur schnell gemacht, sondern können schon am Vortag zubereitet werden.

Das Rezept: Dattel-Dip á la RESIPIS

Resipis

Dieser Datteldip ist einfach der beste Party-Dip, da ihn kaum jemand kennt und er garantiert allen schmecken wird. Manche erinnert er an einen leicht süßen Walnuss-Dip. Sobald man allerdings verrät, dass es Datteln sind, sind die meisten positiv überrascht und wollen um jeden Preis das Rezept!

Wir waren zu einer Grillparty eingeladen und hatten Dips versprochen. Nachdem wir unsere Vorratsschublade durchwühlt hatten und die getrockneten Datteln entdeckt haben, kam uns die Idee: ein Dattel-Walnuss-Dip. Die Zubereitung ist einfach und schnell. Durch die Harissa-Paste ist der Dip etwas pikant, aber nicht scharf, da der Frischkäse die Schärfe stark mildert. Wer ihn trotzdem etwas milder mag, kann die Harissa-Paste einfach durch eine Hälfte Tomatenmark und eine Hälfte Currypulver ersetzen.

Falls man noch einen weiteren Dip machen will, empfehlen wir unseren leckeren Lachs-Frischkäse-Dip oder die extrem beliebte Guacamole, die auf keiner Party fehlen darf. Den Datteldip kann man bereits einen Tag vorher zubereiten und danach im Kühlschrank lagern. Hierdurch ziehen die Datteln nochmals schön durch und machen den leckeren Dip noch intensiver.

Zutaten
50 g Datteln (getrocknet)
1 TL gehackte frische Petersilie
200 g Frischkäse
1 TL Harissa-Paste
2 EL Olivenöl
1/4 TL Meersalz
1 TL Honig

Zubereitung

  1. Datteln in sehr kleine Würfel schneiden.
  2. Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren, bis die Masse eine gleichmäßige Farbe annimmt.