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Me in my bag

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Me in My Bag:
Shubostar

Me in my bag Shubostar

Gerade zwei Tage aus Asien zurück und direkt weiter von Berlin nach Stuttgart über Paris bis nach London: Wir durften Shubostar vor ihrem Gig im Climax im Hotelzimmer treffen, wo sie uns den Inhalt ihrer Tasche gezeigt hat. Passend zu ihrem „Cosmic Disco“-Sound, ziert ein Planeten-Tattoo den Arm der DJ und Produzentin, die in der Szene als „Rising Star“ gilt. Auf die Frage, ob die gebürtige Süd-Koreanerin schon mal hier war, verrät sie uns, dass sie bei ihrem ersten Trip nach Deutschland eine Freundin in Stuttgart besuchte. Mittlerweile wohnt die sympathische Gründerin des Labels uju Records zwischen ihren Gigs in Berlin.

Vielen Dank an unsere Fotografin Pauline Bonnke für die tollen Aufnahmen!

1 | Vitamine

„Ich bin viel im Nachtleben unterwegs und werde auch älter, deswegen habe ich immer meine Vitamine dabei.“

2 | Nagelknipser & festes Parfüm

„Ich hatte die schlechte Angewohnheit, Nägel zu kauen. Jetzt klipse ich meine Nägel direkt, wenn einer davon einreißt. Das zweite ist ein festes Parfüm aus Thailand – ich liebe Düfte, deswegen habe ich immer so etwas in meiner Tasche.“

3 | Sonnenbrillen

„Ich habe nie verstanden, warum Menschen Sonnenbrillen in Clubs mitnehmen. Jetzt weiß ich, dass so niemand weiß, dass du bis morgens im Club warst oder zu wenig Schlaf hattest. Manchmal braucht man dann dringend eine Sonnenbrille, besonders auf Festivals!“

4 | Buch

[Titel laut Google Translate: „Nachkomme einer Supernova: Ich bin Astronom“]

5 | E-Book-Reader

„Den E-Book-Reader habe ich von einem Freund geschenkt bekommen. Das ist auch ein sehr wichtiger Gegenstand in meinem Leben. Wenn ich im Zug oder im Flugzeug bin und nichts zu tun habe, lese ich ein Buch.“

6 | USB-Sticks

„Meine Kopfhörer und die USBSticks sind mein Leben und müssen immer dabei sein. Ich brauche sie, wenn ich auflege oder Musik mache.“

7 | Kopfhörer (privat)

„Weil ich kleine Ohren habe, liebe ich meine Kabel-Kopfhörer. Es ist zwar nervig, sie vor dem Benutzen zu entknoten, aber wenn ich mir AirPods kaufen würde, hätte ich Angst sie zu verlieren.“

8 | DJ-Kopfhörer

„Brauche ich zum Auflegen.“

9 | Geldbeutel

letzten Sommer mit meinem Pass darin geklaut. Jetzt habe ich nur noch diesen kleinen, weil ich das Gefühl habe, dass er sicherer ist.“

10 | Vokabelheft

„Ich lerne momentan mit dem E-Book deutsch, weil ich aktuell in Berlin lebe. Die Vokabeln schreibe ich mir in diesem Heft auf.“

11 | Nackenkissen

„Mein aufblasbares Nackenkissen ist für mich auf Reisen sehr wichtig. Die Tasche kann man auffalten und über den Kopf legen. So kann ich im Zug oder im Flugzeug – eigentlich überall schlafen.“

 
Soundcloud Shubostar
Instagram @shubostar

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Me in My Bag: Zimmer90

Zimmer90

„Wir haben gemerkt, dass man beim Musikmachen oft in eine Stimmung kommt, die ein bisschen wie ein eigener Raum ist. Dem wollten wir einen Namen geben und auch andere Leute in unseren Raum einladen!“, erklärt Finn, wie es zum Namen der Band kam. Gemeinsam mit Joscha und Michi bildet er seit Ende 2017 das Trio Zimmer90. Zwischen Feelgood-Indie und Dream-Pop arbeiten die Stuttgarter gerade an ihrer nächsten EP und haben uns bei einem Besuch im Proberaum einen Blick in ihre Tasche werfen lassen.

Vielen Dank an unseren Fotografen Kai Knoerzer für die tollen Aufnahmen!

Zimmer90

1 | Tagebuch

Michi: „Mein Tagebuch habe ich immer dabei, am Ende benutze ich es aber nur zu Hause. Ich lese auch nie was nach, aber es ist wichtig, dass es da ist.“

2 | Zahnbürste

Michi: „Irgendwie schlafe ich ständig woanders, deswegen habe ich immer eine Zahnbürste dabei.“

3 | Schlüssel

Michi: „Den habe ich seit ungefähr zwölf Jahren noch nie verloren, obwohl ich ihn immer nur lose dabei habe.“

4 | Lippenpflegestift

Joscha: „Damit die Lippen nicht trocken sind. Ist das jetzt Werbung?“

5 | Klinkenadapter

Joscha: „Einen Klinkenadapter von kleiner zu großer Klinke braucht man eigentlich immer! Von denen hab ich bestimmt schon dreißig verloren …“

6 | Brustbeutel

Michi: „Die macht unser Freund Dean aus alten Feuerwehrschläuchen. Bei einem unserer ersten Gigs hat er uns mit diesem individualisierten Exemplar überrascht.“

7 | Muschelkette

Joscha: „Die Muschel stammt aus Sri Lanka. Ich bin immer gerne am Strand, auch zum Surfen. Das ist auch einer der Gründe, warum wir englische Musik machen: Weil wir einfach Bock haben, die Welt zu sehen und die Songtexte für alle verfügbar machen wollen!“

8 | Plektrum

Finn: „Das brauche ich zum Spielen und habe damit auch immer irgendwie ein bisschen die Band dabei.“

9 | Notizbuch

Joscha: „Hierin schreibe ich gerne Songtexte. Das ist ganz praktisch, weil ich die dann immer einfach rausreißen und mitnehmen kann.“

10 | Mandarinen

Joscha: „Wir essen alle super gerne Obst, deshalb die Mandarinen!“

Finn: „Wir leben irgendwie nicht so dieses Rockstarleben …“

Joscha: „So gar nicht!“

Finn: „Nach so einem Gig freuen wir uns auch einfach auf Ruhe.“

Michi: „Joscha ist außerdem ein ganz schöner Feinschmecker, das kann ich als Koch sagen.“

Joscha: „Du bist der Koch und ich hab den Geschmack!“

11 | Orbit-Kette

Michi: „Die Kette stammt von einer Band, mit der wir zusammen gespielt und uns extrem gut verstanden haben. Die Band heißt Orbit und macht ihren gesamten Merch selbst – diesen eingefassten Stein haben sie uns geschenkt.“

12 | Schmuckbeutel

Michi: „Der ist glaube ich von meiner Mutter, aber ich bin mir nicht sicher. Den hab ich auch immer dabei.“

13 | Kopfhörer

Joscha: „Wir machen Musik, wir hören ganz viel Musik! Unser Musikgeschmack ist aber ganz unterschiedlich. Ich mag so altes Zeug, Pink Floyd, ABBA, aber auch Indie.“

Michi: „Nur Schlager hören wir nicht.“

Finn: „Also ich hör auch manchmal Schlager!“

14 | Spiel

Michi: „Das habe ich die letzten zwei Jahre entwickelt. Es schafft Raum für Menschen, um sich offen und ehrlich zu begegnen. Gerade im englischsprachigen Raum gibt es viele so „Radical Honesty”-Games – in die Richtung geht es, würde ich sagen. Man wird bei den Gesprächen aber auch unterstützt, achtsam miteinander umzugehen.“

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Me in My Bag:
Femke Bürkle hat für uns ihre Taschen geleert

Femke Bürkle

Wenn jemand die eher männerdominierte Nachtszene und den eigenen Laden im Griff hat, dann ist es wohl Femke Bürkle. Zwischen feierwütigenden Club-Besucher:innen und einem Team von mehreren Angestellten ist sie nicht nur Betreiberin der Romantica, sondern legt auch selbst als DJane unter dem Pseudonym Femcat auf. Zusammen mit ihrem Awareness-Team steht sie für ihre Gäste ein und bringt mit viel Glitzer und coolen Beats eine große Portion Liebe in die Stuttgarter Clublandschaft. Was in ihrem Rucksack immer dabei sein muss, hat sie uns für „Me in my Bag” gezeigt.

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Lostboi Lino hat für uns seine Taschen geleert

Seine ersten Songs hat Lostboi Lino mit acht Jahren im Kinderzimmer in das Platikmikrofon eines Fisher-Price-Recorders auf Kassette aufgenommen – mittlerweile ist mit „Lost Tapes“ Anfang Mai das erste Album des Stuttgarters bei Chimperator erschienen. Darauf hat der 31-jährige Musiker mit der Vorliebe für die Farbe Pink den kreativen Output der letzten Jahre verewigt. Mal mit Punk-Attitude, mal emotional, ein bisschen kaputt, aber irgendwie authentisch wirken nicht nur Linos Songs, sondern auch er selbst, als wir ihn in einem Studio in Stuttgart treffen und uns seinen Tascheninhalt zeigen lassen:

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SANTÉ hat für uns seine Tasche geleert

Aufgewachsen in Ulm, hegt DJ und Produzent Philipp Maier aka Santé eine innige Beziehung zu Stuttgart: Seine Jugend verbrachte er mit Freunden im Climax, hing im „0711 Club“ ab und spielte später einige seiner ersten Gigs im damaligen Rocker33. Von solchen Zuständen kann man aktuell nur träumen – Santés Tour durch Amerika, Asien und Europa wurde abgesagt und auch die Sommerfestivals und Gigs wurden verschoben. Zum Glück verlässt sich der Tech-House-Liebhaber aber nicht nur auf eines seiner Talente, sondern hat außer seiner Leidenschaft fürs DJing auch noch einen Musikverlag und eine Plattenfirma oder macht Werbung für Regisseure. Bleibt zu hoffen, dass auch im Nachtleben bald wieder Normalität einkehrt und Santé seine Tasche bei dem einen oder anderen Clubgig auspacken darf!

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ME IN MY BAG:
DR. MOTTE

Dr. Motte

Zwei Wochen vor Shutdown und Co. durften wir Ende Februar Loveparade-Mitgründer Dr. Motte zwischen „Rave the Planet“-Pressetour, kurzem Festplatten-Fiasko und seinem Event im Toy in die Tasche schauen. Zu dieser Zeit wurden noch euphorisch Gedanken zur Club-Zukunft ausgetauscht und voller Vorfreude auf die neu angekündigte Tanzdemo gewartet. Mittlerweile sieht die Situation natürlich anders aus, aber man darf sich sicher sein: Die Berliner Techno-Legende, die sich selbst nicht umsonst als „Problemlöser“ bezeichnet, hat schon jetzt eine oder mindestens tausend neue Ideen im Kopf!

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ME IN MY BAG:
RSS DISCO

RSS DISCO Stuttgart White Noise

Nach einer fulminanten Festival-Saison und weit über den Globus verteilten Auftritten in namhaften Clubs, stattete RSS Disco im Winter Stuttgart wieder mal einen Besuch ab. Dank der Crew der Eventreihe „Ritual:Digital“ und zwei Dritteln des elektronischen Trios (Max hatte einen Kindergeburtstag zu feiern) waren die Uhren im White Noise auf Synthie gestellt und die Luft flirrte vor Euphorie und Tanzwut. Weiterlesen

Interview Me in my bag

ME IN MY BAG:
Jugo Ürdens

Jugo Ürdens Stuttgart

Balkan-Schnitte statt griechischer Wein: Der 23-jährige Jugo Ürdens wandelt nicht etwa auf Schlager-Pfaden, sondern verbindet in seinen Rap-Texten auf traplastigen Beats die serbisch-mazedonische Abstammung mit seinem Leben in Wien. 2016 trat Aleks mit seiner ersten EP in Erscheinung, 2018 folgten das Debütalbum und die Tour mit Genrekollege RIN. Aktuell arbeitet der „schönste Mann in Wien“ nach eigener Aussage mit Hochdruck an einem neuen Werk und hat beim Tourstopp im Freund & Kupferstecher auch schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Material gegeben. Neben der Musik haben wir uns aber auch für den Tascheninhalt des österreichischen Rappers und Produzenten interessiert: Weiterlesen

Interview Me in my bag

ME IN MY BAG:
Ellen Allien

Ellen Allien me in my bag reflect

Stillstand scheint für Ellen Allien ein Fremdwort zu sein: Nicht nur während ihrer Sets wirbelt und tanzt die Berlinerin über die Bühne, auch was ihren musikalischen Output angeht, ist sie seit Anfang der Neunziger Jahre permanent auf der Überholspur unterwegs. Mit „Alientronic“ hat sie in diesem Jahr ihr achtes Solo-Album veröffentlicht, ist mit ihren Labels BPitch und UFO Inc. international erfolgreich, veranstaltet eigene Partyreihen und ist daneben als DJ und Produzentin in der ganzen Welt gefragt. Wir haben das Energiebündel aus der Hauptstadt nach dem Gig beim „Electrique Baroque“ im Ludwigsburger Schloss abgefangen und einen Blick ins Gepäck riskiert: Weiterlesen