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Allgemein featured Interview Kunst

This is Art: Ma Knut

Kunstfeature mit Ma Knut in Stuttgart

Einmal Kunst, bitte! In unserem neuen Format „This is Art“ zeigen uns Kunstschaffende aus dem Kessel ihre Perspektive auf die lokale Szene. Den Start macht die Stuttgarter Künstlerin Elena aka Ma Knut, die auf ihren bunten, ausdrucksstarken Gemälden vor allem Menschen darstellt. Neben Ausstellungen in Stuttgart war Elena mit ihrer Kunst bereits in Singapur, Dubai und auf den Komoren unterwegs. Wie sie selbst ihre Arbeit sieht, woher sie ihre Inspiration nimmt und was sie sich für Stuttgart wünscht, hat sie uns im Interview verraten!

Wie kamst du zur Kunst?
Ich hatte nie irgendwelche wirklichen Hobbys davor, für die ich mich begeistert hätte, außer vielleicht das Lesen. Doch im Jahr 2015 habe ich angefangen, nebenberuflich zu malen, weil ich plötzlich den Drang verspürte, mich auf diese Weise auszudrücken. Ich hatte auch gleich diesen sehr bunten Malstil und ich kann nicht erklären, woher das Ganze plötzlich kam. Vielleicht durch die regelmäßige Meditation, die mein Talent für das Malen aus meinem Inneren rausgefiltert hat. Keine Ahnung, um ehrlich zu sein. Plötzlich war es da und ich musste recht schnell feststellen, wie viel Spaß es mir macht. Es wurde zu meiner Passion!

Worauf möchtest du aufmerksam machen?
Auf das Mysteriöse in unserem Universum als Antidote zum Rationalen der modernen Welt, das ich als unnatürlich empfinde.

Kunstfeature mit Ma Knut in Stuttgart

Woher nimmst du deine Inspiration und Ideen?
In meiner Kunst setzte ich mich vor allem mit der menschlichen Natur auseinander, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so er- scheint. Wir leben in einem sehr mysteriösen Universum. Auch wenn die moderne Wissenschaft alles erklären und rationalisieren möchte, ist die menschliche Natur alles andere als das. Jeder von uns hat etwas Animalisches in sich. Dazu gehören auch die Urinstinkte, die Dualität, die ich durch Krallen und scharfe Zähne in meinen Bildern anspreche. Der Mensch ist meine Hauptinspiration, dann folgen die Mythen. Seit Urzeiten versuchen wir das Unerklärliche, wie schon allein unser Dasein, durch Entstehungsmythen und Fabeln zu erklären und diese Erzählungen faszinierten mich. Ich befasse mich damit visuell in meiner Kunst auf eklektische Art und Weise, durch die Geschichten verschiedener Kulturen. Da kommt mir das viele Reisen und Kennenlernen verschiedener Kulturen sehr zugute.

Mit welchem Satz würdest du deine Arbeit beschreiben?
„Die Griechen waren oberflächlich aus Tiefe“ so sprach Nietzsche. In meinem Fall ist es naiver, surrealer Kitsch voller Symbolismus!

Hast du einen Wunsch für die Kunstszene in Stuttgart?
Dass die Künstler:innen sich mehr trauen, ihren Weg zu gehen und aber auch offener für Neues sind!

Wenn du nicht gerade im Atelier bist – wo trifft man dich?
In verschiedenen Bars der Altstadt, auf Ausstellungen und manchmal auch in der Stadtbibliothek!

Warum sollte man deine Shirt-Edition fürs re.flect auf keinen Fall verpassen?
If you snooze, you lose!

Aufgepasst: Limitierte T-Shirts von Ma Knut
Für uns hat Ma Knut außerdem ganz besondere T-Shirts mit ihrem ikonischen Drachen entworfen. Die Shirts sind stark limitiert und zum Preis von XX Euro so nur bei uns zu bekommen: Einfach eine Mail mit dem Betreff „Ma Knut” an info@reflect.de schicken!

featured Gastro News Stuttgart

Die Geschichte der Mademoiselle Kokou:
3 Fragen an Gründerin Kerstin Krüger

Mademoiselle Kokou

Nussiger Kokosnuss-Geschmack aus frischem Nussfleisch, mazeriert in Kokosraspeln und destilliert – so entsteht der Coconut Spirit „Mademoiselle Kokou“ von Kerstin Krüger. Für ihre Markengeschichte verbindet die Stuttgarterin den klaren Brand mit einer charmanten Erzählung um eine junge Künstlerin und Schneiderin aus Paris in den späten Zwanziger Jahren. Der aufwändig hergestellte Schnaps kann so sowohl in Cocktail-Variationen gemixt als auch pur getrunken werden. Weiterlesen

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Asia Fusion im Trio: Okyu

Okyu

Okyu lautet der Name des neuesten Coups aus der Feder der „Origami”- und „Enso Sushi & Grill”-Gründer:innen. Im japanischen Fusion-Restaurant in der Calwer-Passage stehen neben verschiedene Sushi-Variationen jede Menge Leckereien vom Grill sowie wechselndes asiatisches Fingerfood auf der Karte – und auch die Drinks können sich sehen lassen. Wir haben Betreiber Phuc Nguyen Duc drei Fragen zum neuen Konzept gestellt!

Was ist das besondere an dem Konzept von Okyu?

Bei Okyu sollen nicht nur das Essen und die asiatische Küche im Vordergrund stehen. Ein großer Fokus wird vor allem auch auf gut gemixte Drinks und hochwertige Spirituosen liegen. Auf der Karte lassen sich deshalb nicht nur 140 verschiedene Gin-Sorten, sondern auch 20 eigens ausgewählte Sake finden. Außerdem bieten wir ausgesuchte Weine an.

Auf was für Specials dürfen sich eure Gäste besonders freuen?

Am Freitag und Samstag verwandelt sich das Okyu in ein Clubrestaurant. Dann sollen nämlich bis 2 Uhr wechselnde DJs auflegen, die Musik aufgedreht und im Sommer auf der Terrasse getanzt werden. Neben den Drinks bieten wir unter der Woche bis 24 und am Wochenende bis 2 Uhr ausgewählte „Bites“ in passender Fingerfood-Größe an, die perfekt in der Gruppe geteilt werden können.

Und wie sieht’s kulinarisch aus?

Qualität wird im Okyu so wie auch bereits im Origami und im Enso großgeschrieben. Das wissen unsere Stammgäste, aber auch unser Team. Deshalb sind unsere Produkte allesamt nachhaltig und regional, der Fisch kommt aus Europa und unser Personal besteht aus Menschen, die aus Überzeugung das machen, was sie lieben. So durchläuft jedes Gericht, das wir anbieten, zum Beispiel einen langen Weg, bis es dann wirklich auf die Teller unserer Gäste gelangt.

Bis das Okyu Ende des Monats offiziell Eröffnung feiert, wird hier aktuell die Karte des Origamis gereicht. Ab dann wird es auf der saisonal wechselnden Hauptkarte und auf der zwischen 15 und 18 bzw. ab 22 Uhr gültigen Snack-Karte durchgehend eigene Kreationen mit dem Fokus auf asiatische Fusion-Küche geben.

Info: Okyu

Rotebühlplatz 20
Mo–Sa 12–02 Uhr

instagram.com/okyurestaurants

featured Kultur News

Die Welt zu Gast im Kessel: „SPECTRUM“ in der Galerie Better Go South

Better Go South

Für die neue Paperwork-Show „SPECTRUM“ holt das Team der Galerie Better Go South um die Initiator:innen Leonie Dorsch und Michael Preuss ab dem 17. November 2022 die Werke von rund 30 jungen, internationalen Talenten nach Stuttgart. Die Auswahl ist dabei so einzigartig wie die Urheber:innen selbst. Die einzige Gemeinsamkeit: Sie wurden alle im Jahr 2022 auf Papier angefertigt.

Die knapp 90 Paperworks stammen aus allen möglichen Winkeln der Welt. Vertreten sind unter anderem der aus der Region stammende André Wendland, B.D.Graft, die britischen Künstler:innen Mattia Guarnera, Holly Halkes und Aysha Nagieva sowie das Internet-Phänomen Harry Hambley aka Ketnipz. Das internationale Line-up spricht für sich und einige der Werke sind bereits für wenige hundert Euro zu haben.

Auch der Stuttgarter Künstler und Supporter der Galerie Tim Bengel freut sich über die Ausstellung: „Es ist ein tolles Format, um mit dem Kunstsammeln in Berührung zu kommen. Auch das erste Werk meiner Sammlung war ein Paperwork. Man kommt an tolle Unikate ran, vor allem wenn die große Leinwand noch zu teuer ist.“ Der offizielle Start der Ausstellung „SPECTRUM“ ist am 18. November in der Location in der Furtbachstraße unweit vom Gerber.

SPECTRUM

17.11–04.12.22

Better Go South Galerie
Furtbachstraße 2B

bettergosouth.com
instagram.com/bettergosouth

featured News

High Quality Vintage in Stuttgart: Vintendo Archive eröffnet Shop im Westen

Vintendo

Gute News für Vintage-Mäuse: Im Stuttgarter Westen eröffnet am 12. November 2022 mit dem Vintendo Archive ein neuer Shop für hochwertige, besondere Schätze! Das Team um die beiden Gründer Carl Schultz und Simon Folkert bietet hier künftig handverlesene Designer-Stücke an – vor allem unique Lederjacken und Marken wie Diesel, Redskins, Stone Island oder Ed Hardy heben das Vintendo-Sortiment von der Masse ab. Weiterlesen

Design Fashion featured News

Die Calwer Passage wächst: Concept Store YAYA eröffnet in Stuttgart

Yaya

Nach und nach erstrahlt die Calwer Passage im neuen Glanz. Bis am 11. November so gut wie alle Stores und Gastro-Spots eröffnen werden, kann man sich seit vergangenen Samstag vor Ort ein erstes Bild machen. Nachdem bereits die Backmanufaktur-Kette „Zeit für Brot“ und der italienische Concept Store „La Bottega del Tartufo“ ihren neuen Standort bezogen haben, hat nun auch der Store der niederländischen Marke „Y A Y A” seinen Weg ins Stuttgarter Stadtzentrum gefunden.

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featured Musik News

HipHop Open 2023: Das legendäre Festival feiert sein Comeback in Stuttgart

HipHop Open 2023

Acht Jahre mussten sich HipHop-Fans gedulden, jetzt kommt endlich die langersehnte Nachricht: Das HipHop Open kehrt zurück in den Kessel und kommt noch dazu mit einem neuen Konzept um die Ecke. Nachdem das Festival in insgesamt 13 Ausgaben bereits an verschiedenen Stationen, u. a. am Pragsattel, auf der Waldau, im Reitstadion, auf dem Wasen-Gelände und in Mannheim Halt gemacht hat, wird jetzt zum großen Comeback die ganze Stadt als Veranstaltungsort genutzt.

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featured Kultur Kunst

Digitales Kunsterlebnis: Monets Garten kommt nach Stuttgart

Monets Garten

Weltberühmte Kunstwerke treffen auf modernste Multimedia-Technik: Mit „Monets Garten“ erwartet Stuttgart eine 360-Grad-Erlebnisreise durch die Welt der Kunst. Vom 1. Dezember 2022 bis zum 23. Februar 2023 können die Werke des 1926 verstorbenen französischen Künstlers Claude Monet im Rahmen einer multimedialen und immersiven Ausstellung neu entdeckt werden.

Dabei gliedert sich die Ausstellung in drei Bereiche: Gestartet wird im Atelier des für seine impressionistischen Werke bekannten Malers, wo man auch Einblick in seine Technik und die Konzepte dahinter erhält. Anschließend folgt eine Nachbildung der berühmten Gartenlandschaft des Künstlers in Giverny in der Normandie, die mit Wandprojektionen in ein ganz besonderes Licht getaucht wird. Den Abschluss bildet ein Showroom, in dem man die Möglichkeit hat, selbst in berühmte Werke wie die Seerosenbilder einzutauchen.

Nach der Premiere in Berlin kommt das Ausstellungserlebnis nun erstmals auch nach Stuttgart. Die Kombination von aufwändigen Projektionen, Installationen und Musik ermöglicht einen einzigartigen Blick auf das Leben und Schaffen des Künstlers – Impressionismus zum Anfassen! Tickets gibt’s ab 22 Euro, Studierende bezahlen 18 Euro.

Info: Monets Garten Stuttgart

Hanns-Martin-Schleyer-Halle
01.12.22–23.02.23

monets-garten.de
instagram.com/monetsgarten

© Bilder: Lukas Schulze