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Axiom, Gaia und Radiate: Schmuck von GOLDMARLEN

Goldmarlen Schmuck

Nachdem GOLDMARLEN zuvor in der Böheimstraße im Stuttgarter Süden zu finden war, ist das Studio im Herbst letzten Jahres in die Nähe des Marienplatzes gezogen. Nun wird man in der Tübinger Straße 97 auf der Suche nach besonderen Schmuckstücken fündig. Die Inhaberin Marlen Albrecht entwirft, gestaltet und verkauft hier ihre handgemachten Kreationen.

Die Lokalität im Stuttgarter Süden ist Werkstatt, Designstudio und Store zugleich. Das Sortiment reicht dabei von der geometrischen Kollektion Radiate! über die vom Bauhaus inspirierte Linie Axiom bis hin zum naturverbunden Look von Gaia. Die insgesamt sechs Kollektionen haben eines gemeinsam: Sie verbinden Funktionalität mit Ästhetik. Besonders wichtig sind für Marlen die Gestaltung und gute Handhabbarkeit der Verschlüsse, die für ein Schmuckstück essentiell sind.

Auch ein achtsamer Umgang mit Ressourcen hat für das kleine Team von GOLDMARLEN einen hohen Stellenwert. Der Schmuck ist handgefertigt und wird ausschließlich mit recyceltem Gold und Acrylglas veredelt. Die besonderen Kreationen der studierten Schmuck- und Objektdesignerin konnten bereits bei einigen Wettbewerben wie dem German Design Award oder dem young designers corner 2016 brillieren.

Goldmarlen Schmuck

Aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen muss der Store noch geschlossen bleiben, eingekauft werden kann per click&collect oder im Onlineshop unter goldmarlen.com/shop.

Info: GOLDMARLEN

Tübinger Str. 97 in 70178 Stuttgart

goldmarlen.com/
instagram.com/goldmarlen/
facebook.com/Goldmarlen/

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Friseur-Verstärkung für Stuttgart: KLEINER DØNNER

KLEINER DØNNER

Adé Lockdown-Mähne – ab heute dürfen die Friseur:innen wieder ihre Arbeit aufnehmen und bei den sichtbaren Folgen der letzten Wochen ein wenig Abhilfe schaffen. Im Westen nahe der Schwabstraße eröffnet passend zu dieser Gelegenheit der neue Salon KLEINER DØNNER.

Nach einer coronabedingten Kreativpause ist es nun endlich soweit: Philipp Moos kann seinen Laden eröffnen! Nach seiner Tätigkeit bei Arndt Ullmann macht sich der Friseur nun selbstständig. Termine werden von Dienstag bis Samstag vergeben und können telefonisch oder online vereinbart werden. Nachdem zuvor ein Geschäft für Brautmoden in der Rötestraße 32 angesiedelt war, ist der umgebaute Salon mit hübschem Interior nun eine weitere Adresse für einen fancy Haarschnitt in Stuttgart-West.

KLEINER DØNNER

KLEINER DØNNER

© Bilder: Florian Roser

Info: KLEINER DØNNER

Rötestraße 32 in 70197 Stuttgart
montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr
samstags 9 bis 14 Uhr
Telefon: 0711 40185812

kleinerdonner.de/
instagram.com/kl_einerdonner/

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Wahl-Check: Interessengemeinschaft Clubkultur Baden-Württemberg

Interessengemeinschaft Clubkultur

Am 14. März wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Die Interessengemeinschaft Clubkultur Baden-Württemberg hat vorab Wahlprüfsteine zusammengestellt und Fragen formuliert, um die Positionen der Parteien zum Thema Clubkultur abzufragen. Jetzt wurden die Antworten veröffentlicht und können online nachgelesen werden.

Kurz zur Vorgeschichte: Seit dem 13. März 2020 ist es ruhig geworden um Festivals, Spielstätten und Clubs. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie mussten sämtliche Einrichtungen schließen – bisher ohne Perspektive zur Öffnung und mit immer größer werdenden Existenznöten. 85 Clubs, Spielstätten, Kulturzentren, Labels, Festival-Veranstalter:innen, Musiker:innen und weiteren Initiativen aus 18 Städten des Landes haben sich deshalb zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam setzen sie sich für mehr Aufmerksamkeit für die Bedeutung und Sorgen der Branche ein.

Interessengemeinschaft Clubkultur

Diese Message soll auch in der Politik und im Landtag Baden-Württembergs ankommen – und die Antworten auf die Fragen stimmen die Initiative hoffnungsvoll: „Wir sind positiv überrascht über die sehr wohlwollenden Antworten der Parteien zu unseren Forderungen und Anliegen. (…) Es ist höchste Zeit, dass der Landtag die Anliegen der Clubkultur ernst nimmt und sich bei dem Thema politisch etwas bewegt. Eins versprechen wir – wir bleiben dran und werden sie beim Wort nehmen.“

Geantwortet haben die CDU, SPD, die Grünen, die Linke, die Partei und die FDP. Die AfD hat sich nicht geäußert. Alle Antworten kann man hier nachlesen: clubkultur-bw.de/antworten-wahlpruefsteine/.
 

Interessengemeinschaft Clubkultur Baden-Württemberg

clubkultur-bw.de
instagram.com/clubkultur.bw
facebook.com/Clubkultur.BW

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Bereit für den Frühling – Lokale Stores und Tipps für strahlende Haut

Die Stuttgarter Beauty-Expertin Arbresha Dika verrät diesmal, wie man die Haut optimal auf den anstehenden Wetterwechsel vorbereitet und welche lokalen Stores man dafür auf dem Schirm haben sollte.

Arbreshas Tipps

 

Tipps für schöne und gesunde Haut:

1. Ölreiniger statt Gel-/Schaumreiniger

Da der Haut schon genug Feuchtigkeit fehlt, sollte man ihr nicht noch mehr natürliche Öle durch zu starke Reinigungssmittel entziehen. Ein Öl- oder Cremereiniger ist schonender und hinterlässt keinen Ölfilm, sondern ein klares und frisches Hautbild!

• Shamanic Micellar Cleansing Oil (erhältlich im Shamanic Showroom, bei Fyra im Gerber sowie bei Beauty Royal Kosmetik & Spa)

2. Chemische statt physische Peelings

Regelmäßige Peelings sind auch in den Wintermonaten gut für die Haut. Sie entfernen trockene, abgestorbene Hautzellen und lassen die Haut strahlen. Physische Peelings mit Granulat können allerdings zu grob sein. Verwende stattdessen ein chemisches Peeling mit Alphahydroxysäuren (AHAs), Betahydroxysäuren (BHAs) oder Enzymen.

• The Ordinary AHA 30% + BHA 2 % Peeling Solution (erhältlich bei UNIQUE by baslerbeauty)

• Team Dr. Joseph Gentle Clarifying Enzym Peel (erhältlich im Mama Spa)

3. Feuchtigkeitessenz statt Gesichtswasser

Wenn du normalerweise einen Toner für normale Haut verwendest, greif über die kalte Jahreszeit lieber zu einem feuchtigkeitsspendenden Produkt für trockene Haut.

• Weleda Micellar Cleansing Oil (erhältlich im Mama Spa)

• Team Dr. Joseph Gentle Rose Toner (erhältlich im Mama Spa)

4. Reichhaltige Creme statt leichte Tagespflege

Ein reichhaltiger Moisturizer regeneriert, repariert und schützt. Auch Sonnenschutz ist wichtig: Wir sehen zwar nicht viele Sonnenstrahlen, aber auch durch Fenster und Wolken kann UV-Strahlung in die Haut eindringen und diese altern lassen. Außerdem verleiht intensive Pflege einen schönen Glow.

• Shamanic Special Cream Oil (erhältlich im Shamanic Showroom, bei Fyra im Gerber sowie bei Beauty Royal Kosmetik & Spa)

• Dermalogica Prisma Protect SPF30 (erhältlich bei Khama The Beauty House)

• Björk & Berries Forest Extract Rich Cream (erhältlich im Mama Spa)

5. Augencreme/-serum statt Augengel

Bei Kälte und trockenem Wind wird die empfindliche Haut um unsere Augen besonders angegriffen. Eine aufbauende und regenerierende Pflege hilft, den Bereich gesund und jugendlich zu halten. Am besten morgens und abends verwenden!

• Shamanic 24 Hours Eye Cream Oil (erhältlich im Shamanic Showroom, bei Fyra im Gerber sowie bei Beauty Royal Kosmetik & Spa)

• Dermalogica Biolumin-C Eye Serum (erhältlich bei Kahma The Beauty House)

6. Bodybalm/-cream/-butter statt Bodylotion

Trockene Haut an Armen und Beinen kann um diese Jahreszeit oft ein juckendes Gefühl hinterlassen. Wenn Lotion auf deiner Haut bereits komplett einzieht, wird es Zeit für eine reichhaltige Konsistenz mit fettenden Lipiden. So kann Feuchtigkeit länger in der Haut gespeichert werden. Noch ein Extratipp von mir: Trage die Körpercreme am besten direkt nach der Dusche auf, wenn die Haut noch feucht ist!

• Vitalis Dr. Joseph Hyaluronic Moisturizing Body Cream und Repair Balm Shea Butter (erhältlich im Mama Spa)

7. Serum

Wenn du noch kein Serum in deine Hautpflege-Routine aufgenommen hast, verpasst du eine überaus feuchtigkeitsspendende Option mit Anti-Aging-Vorteil! Seren haben eine dünnere Konsistenz, enthalten jedoch eine starke Konzentration an Wirkstoffen.

• Dermalogica BioLumin-C Serum
(erhältlich bei Kahma The Beauty House)

• Bioeffect EGF Serum (erhältlich im Mama Spa und bei UNIQUE by baslerbeauty)

8. Lippenbalsam

Da die Haut auf den Lippen keine Öldrüsen enthält, sind sie besonders anfällig für Kälte. Verwende abends ein selbstgemachtes Zuckerpeeling (Zucker mit klarem Öl mischen), um trockene Haut zu entfernen. Anschließend pflegen.

• Shamanic Care & Shine Lip Cream (erhältlich im Shamanic Showroom, bei Fyra im Gerber sowie bei Beauty Royal Kosmetik & Spa)

ARBRESHA DIKA
arbresha.net

Die staatlich geprüfte Kosmetikerin aus Stuttgart arbeitet seit 2003 frei als Hair- und Make-up-Artist. Seitdem war sie für unzählige Fashion- und Beautyshootings, TV-, Magazin-, Video- und Laufsteg-Produktionen sowie für viele andere Events in Stuttgart und der Welt unterwegs, war bereits zweimal für Laufsteg-Looks auf der New York Fashion Week verantwortlich und gibt ihr Wissen an der Beauty Academy Stuttgart weiter.

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Eine Chance für Stuttgart: Schoettle-Areal in Heslach

Schoettle-Areal

Bezahlbarer Wohnraum und freie Flächen für Kultur und Stadtleben sind in Stuttgart ein rares Gut. Die Chance für genau so einen Space in bester Lage bietet das Areal rund um das Statistische Landesamt und die Universität im Stuttgarter Süden am Erwin-Schoettle-Platz. Die genannten Institutionen werden nämlich ab 2023 ihre Zelte abbrechen und eine leere Fläche von rund 15.000 Quadratmetern hinterlassen.

Zahlreiche Künstler:innen, Architekt:innen, Gewerkschafter:innen, Wohnungssuchende und Studierende haben sich zur Solidarischen Nachbarschaft Schoettle-Areal zusammengetan und fordern die Stadt offen auf, das freiwerdende Gelände vom Land Baden-Württemberg zu kaufen und für das Entstehen einer neuen Fläche für die Mensch, Kultur und Austausch zur Verfügung zu stellen.

Schoettle-Areal

Momentan ist die Zukunft des Geländes noch ungewiss, trotz unzähliger Briefe und E-Mails hat sich das Land noch nicht eindeutig zum Thema geäußert. Das Team rund um das Schoettle-Areal sucht aus diesem Grund weiterhin Unterstützung und kontaktiert Mitglieder der lokalen Politik in Form von offenen Briefen. Einige positive Rückmeldungen von Vertreter:innen verschiedener Parteien sind auch schon eingegangen – diese kann man hier nachlesen: schoettleareal.de/offene-briefe/.

Nach dem Motto „Wir sind gekommen, um zu bleiben!“ setzt sich die Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal für ein solidarisches Miteinander, Räume für Kultur und Begegnungen, ökologische Bau- und Wohnkonzepte und gemeinnützige Eigentumsformen ein. Am ersten Donnerstag jeden Monat treffen sich die Teilnehmer:innen zu einem Plenum, bei dem auch neue Gesichter jederzeit willkommen sind. Eine Anmeldung ist über info@schoettleareal.de möglich.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass in Stuttgart häufig große Immobilieninvestoren über das Stadtbild bestimmen – das soll sich nun ändern! Für eine größere Aufmerksamkeit hat das Team eine Online-Petition gestartet, die unter openpetition.de/petition/online/stuttgart-heslach-schoettle-areal-als-neues-quartier-zum-wohnen-leben-und-arbeiten-ermoeglichen unterschrieben werden kann.

Info: Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal

Kontakt via info@schoettleareal.de
Online-Petition: openpetition.de/petition/online/stuttgart-heslach-schoettle-areal-als-neues-quartier-zum-wohnen-leben-und-arbeiten-ermoeglichen

instagram.com/initiative_schoettle_areal/
facebook.com/Schoettleareal

© Bilder: Initiative Schoettle-Areal

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Plattform #91: Le Le Le – Lethargie von Christoph „Marz“ Schwarz

Zugegeben, ich bin es überdrüssig. Dieser Zeit, den Nachrichten, jeglichem Gespräch, diesem Text, jeder einzelnen Vire. Schon allein, den Wiki-Artikel zu „Lethargie” gegoogelt, gefunden und fast zur Hälfte gelesen zu haben, buche ich guten Gewissens unter Tagwerk ab.

Nach getaner Arbeit gehe ich zu Bett, träume stolz vor mich hin und bin mir sicher, morgen (oder nach Neujahr) einen neuen Alltag, in dem kein Mensch Interesse an einem weiteren Text zur Coroner-Situation haben wird, begrüßen zu dürfen. Denkste! Ich bin wach, neues Jahr, gleiche Zeit, gleiche Nachrichten, gleiche Gespräche (wenn überhaupt) und immer noch keine Muse, diesem Schlamassel etwas Positives abgewinnen zu können. Geschweige denn, dies in einen sinnvollen, lebensbejahenden Text zu verschachteln. Meine Mitmenschen haben sicher ebenso großes Interesse wie ich, sich erneut gefährlichem Halbwissen von jemand auszusetzen, der nicht einmal ansatzweise so aussieht wie Dr. Drosten. Außerdem sind die alle selbst groß und kommen sicher supergut allein zurecht. Dann schalte ich den Fernseher ein …

Man sollte doch meinen, dass knapp ein Jahr reichen sollte, um Körper, Geist und Alltag diesen Lebensumständen anzupassen. Doch verrückterweise sieht man noch immer zahlreiche Körper hoch motiviert – aus welchen Gründen auch immer – umher geistern, statt einfach mal zu sitzen. Einfach so. Ohne Mission. Und in erster Linie auch ohne Risiko. Für sich inklusive aller anderen Mitmenschen sowie deren Mitmenschen und auch deren, usw. Man sollte doch auch denken, dass es ein Einfaches ist, den Anweisungen, die bis zu einem gewissen Punkt sehr simpel waren, Folge leisten zu können. Desto weniger ich dies tue und draußen rumschniefe, desto länger dauert der ganze Quatsch – oder versteh ich da was falsch?

Man sollte auch zur Annahme kommen, dass dies jedem mittlerweile äußerst leicht fallen sollte. Also einfach missionslos zu sitzen. Nach all den Monaten der anfänglichen Skepsis (wahlweise des Shoppingwahns). Dem Wunschdenken, einfach mal mehr Glück zu haben als vergangene Generationen mit ihren komischen Weltkriegen, Pandemien oder Weltkriegen während Pandemien. Der herbstlichen Erkenntnis, dass unser Karma-Level dann doch nicht so geil ist, um den Schlamassel in einem Kalenderjahr geregelt zu bekommen. Daher nun doch mal wirklich Zeit zu haben, diese nicht zu nutzen und wiederum zu erkennen, dass es vielleicht gar nicht an schlechtem Zeitmanagement oder jemand anderem lag und liegt. Außer natürlich dem Chef, der nicht ins Homeoffice kann, äh will. Vor allem hatte ich Naivling bei eventuell bevorstehenden existenziellen Ereignissen – zu denen ich neben einem Kometeneinschlag, kriegerischen Auseinandersetzungen oder Kontakt zu anderen Lebensformen auch diese Pandemie zähle – immer die Hoffnung auf, sagen wir, Einsicht.

Und natürlich ordne auch ich nicht all meine täglichen Bedürfnisse unter und schleiche mich mal zum Rewe oder sogar in die Markthalle. Nur werde ich verflixt nochmal das Gefühl nicht los, dass jegliche Empathie, Solidarität oder das so wichtige Wir-kommen-doppelt-so-gut-zurück-Gefühl einer lähmenden Lethargie oder im schlimmeren Falle boshaftem Trotz gewichen sind. Oder denkst du ernsthaft, Spahni sitzt zuhause mit Schrotflinte auf einem Haufen Impfdosen und kommt deswegen nicht mehr raus auf den Balkon zum Klatschen?

Nochmals, ich bin es überdrüssig. Irgendein Rapper hat mal gesagt „meine Zeit ist knapp bemessen“ (und anschliessend was über deine Mutter). Ich gebe ihm da Recht, zumindest mit Ersterem. Die Zeit ist gerade zwar etwas fülliger vorhanden, mir aber immer noch viel zu schade, um Schuldige zu suchen, keine Maske zu tragen oder zu spekulieren, wann und ob auch alle ihren Lethargie-Kater möglichst schnell in Pflege geben, wenn die Türen sich mit gutem Gewissen wieder öffnen können. Sie werden wieder aufgehen, ganz sicher. Selbiger Rapper sagte übrigens auch „ich seh’ die Dinge realistisch“. Also bleib ich bis dahin einfach hier sitzen und beobachte Bob Ross beim Malen. Bleibt gesund und kommt bitte alle wieder!

P.S.: Wer beide Süßigkeiten im Text findet, gewinnt einen Vorrat Karamell/Spekulatius 😉

 

 

Text © Christoph „Marz“ Schwarz

Normalerweise mit den Bixtie Boys auf der Bühne, bei Wirscheissengold im Studio oder im Stadion anzutreffen, hat sich der Rapper diesmal von Zuhause aus unserer Plattform gewidmet.

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Update Nachtmanager:in
Dieses Trio ist weiter

Nachtmanager:in

Am Samstag durften sich die zehn finalen Bewerber:innen auf die Stelle als Nachtmanager:in im Wizemann in einer Live-Podiumsdiskussion vorstellen. Drei Bewerber:innen kamen einen Schritt weiter und haben nun die Gelegenheit auf ein Vorstellungsgespräch bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

Um in die finale Runde zu kommen, mussten die Bewerber:innen die 18-köpfige Jury überzeugen, die sich aus Vertreter:innen der Kulturbranche, der Verwaltung und der kommunalen Politik zusammensetzt. Dafür sollten sie jeweils einen dreiminütigen Pitch über ihren Hintergrund und ihre Pläne für die Stelle halten. Anschließend stellten die Jury und das Publikum Fragen, beispielsweise was in den ersten hundert Tagen mit ihnen als Nachtmanager:in passieren würde, oder Fragen zu Themen aus dem jeweiligen Pitch der Bewerber:innen.

Eine Runde weiter sind

Nachtmanager:in

Die Gastronomin CLAUDIA QUESCHNING (bekannt aus dem Schocken oder dem White Noise) ist seit 16 Jahren Wahlstuttgarterin und appellierte in ihrem Pitch für mehr Begegnung zwischen Sub- und Hochkultur. Sie sieht in kulturell vielfältigen Veranstaltungen eine Chance für die Stadtgesellschaft.

„Eine interessante, gute Clubkultur ist für eine Stadt mindestens genauso wichtig, wie ein erstklassiges Opernhaus.“

Die gebürtige Cottbusserin ist 44 Jahre alt und hat in Stuttgart ein Studium der Sozialwissenschaften abgeschlossen. In ihrem Pitch formulierte sie darüber hinaus das Anliegen, Konflikten zwischen Anwohner:innen und Betreiber:innen vorzugreifen, indem stadtplanerisch die Bildung von Stadtvierteln begünstigt wird, beispielsweise durch die finanzielle Unterstützung für Unternemer:innen z. B. für Zwischennutzungen.

Nachtmanager:in

MAHA SHOUKRI hat bereits in Sydney, Dubai, Mannheim und Berlin gelebt und konnte die Jury mit ihrem Wahlspruch „Culture eats strategy for breakfast“ für sich gewinnen. Sie stellte die Rolle der Nachtmanagerin als Mediatorin in den Vordergrund und verwies auf ihre bestehenden Kontakte, z. B. in die Verwaltungsebene. Die studierte Volkswirtschaftlerin hat als Mitarbeiterin in der Handwerkskammer das Netzwerken schätzen gelernt und war außerdem als Beraterin und Projektmanagerin für internationale Unternehmen tätig. Als Nachtmanagerin möchte sie das Formulieren und Erreichen von Zielen unterstützen und zu einer vielfältigen Stadtkultur beitragen, indem sie bestehende Probleme analysieren möchte, um als „Nachtbotschafterin“ zu einer gerechten Lösung beizutragen.

Nachtmanager:in

Der jüngste Finalist, NILS RUNGE, ist studierter Kulturmanager. Er warb für sich mit der Forderung, Leerstände und Freiflächen kreativer zu nutzen und bürokratischen Hürden in Anbetracht des Notstands abzubauen. Als DJ und Veranstalter kennt der 32-Jährige die Sorgen der Kulturschaffenden und möchte mit seinem wissenschaftlichen Hintergrund sensibel für Talente und Chancen sein.

Die Finalist:innen werden im nächsten Schritt zu einem Bewerbungsgespräch bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart eingeladen. Anfang März soll der:die Nachtmanager:in dann final verkündet werden.

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Kessel Valley:
Nachhaltige Start-ups aus Stuttgart

Ein Mehrwegsystem für Take-away, nachhaltige Kindermode, digitale Kassenzettel und die erste Pflanzenmilch aus Hanfsamen – Stuttgart hat in Sachen Nachhaltigkeit und Start-ups einiges zu bieten. Eins haben die JungunternehmerInnen gemeinsam: Sie wollen die Welt mit ihren Ideen ein Stückchen besser machen. Für Inspiration in Sachen nachhaltiger Einkauf und bewusster Konsum haben wir für euch eine Auswahl der lokalen Gründerszene zusammengestellt.

 

FÜR NACHHALTIGE FASHIONLOVER

SOMSKAT

„Som en skat” bedeutet aus dem Dänischen übersetzt „wie ein Schatz”. Die minimalistischen Designs des von Charlotte Schatz und Maximilian Fesseler gegründete Eco-Slow-Fashion-Label somskat werden erst dann angefertigt, wenn eine Mindestmenge an Bestellungen über den Onlineshop eingegangen ist. Übrigens: Ende Februar startet das Label eine neue Funding-Kampagne. Wir zeigen euch schon einmal exklusiv ein paar neue Stücke aus der Kollektion!

somskat

COCO MALOU

Von Bloggerin Corinna Borucki ins Leben gerufen, steht die Marke Coco Malou für feminine und nachhaltige Dessous aus umweltfreundlichen Materialien. Die BHs, Höschen und Oberteile aus Tencel und recycelter Spitze machen optisch einiges her und werden unter fairen Arbeitsbedingungen in Portugal hergestellt.

Coco Malou

HEY JUNE

Nachhaltigkeit geht auch für die Kleinen: Die beiden Stuttgarter Mütter Franzi Bierwirth und Maria Gneiting haben es sich zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Bio-Kinderkleidung in ihrem Onlineshop Hey June anzubieten. Getreu ihrem Versprechen besteht das Sortiment ausschließlich aus fair und umweltbewusst hergestellter Kleidung für Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren.

heyjune

WIEDERBELEBT

Das Stuttgarter Modelabel Wiederbelebt widmet sich dem Thema Upcycling: In der Industrie überproduzierte Stoffe werden eingekauft und zu neuen Designs verarbeitet. Durch die Rohmaterialeinsparung und kurze Transportwege ist die Produktion besonders umweltschonend, außerdem werden alle Kleidungsstücke unter fairen Bedingungen hergestellt.

WIN WIN WIN
Wir verlosen einen 25-Euro-Gutschein für Coco Malou und zwei nachhaltige Sonnenbrillen für Kinder. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Coco Malou“ oder „Hey June” und vollständiger Adresse an gewinner@reflect.de senden. Viel Glück! Teilnahmeschluss: 31.03.2021, Teilnahmebedingungen s. Impressum

 

FÜR ZERO-WASTE-LIEBHABER

CARETWICE

Beim Blick in die Regale des Drogeriemarktes fällt einem vor allem eines auf: Plastik über Plastik stapelt sich dort. Das Stuttgarter Start-up CareTwice will genau das ändern. Deshalb haben die Gründerinnen Lena Scholpp, Inken Barz, Hailey Gahlon und Carina Kaiser eine Crowdfunding-Kampagne für ein nachhaltiges Shampoo-Pulver mit natürlichen Inhaltsstoffen gestartet, das unter Zugabe von Wasser in eine Mehrwegflasche gefüllt wird.

CareTwice

RECIRCLE

Mit einem Mehrwegsystem für Essen im To-go-Geschäft leistet das Start-up reCircle Deutschland einen Beitrag gegen Verpackungsmüll. Bei teilnehmenden Gastronomien erhält man beim Kauf eines Gerichts zum Mitnehmen gegen Pfand eine violette Box anstelle der sonstigen Einmalverpackung, die dann bei einem Partnerlokal zurückgeben oder gegen eine saubere Box getauscht werden kann. Auf der Website sind alle 143 Standorten in Stuttgart dafür aufgezählt.

Recircle

DUSCHBROCKEN

Beim Duschbrocken handelt es sich um ein festes Waschstück, das gleichzeitig die Umwelt schont. Auf einer Weltreise – genau genommen in Kolumbien – kam den beiden Gründern Johannes Lutz und Christoph Lung die Idee zu ihrem Start-up, die nach ihrer Rückkehr in Stuttgart Form annahm. Mittlerweile hat es die 2in1-Lösung für Shampoo und Duschgel in den Verkauf geschafft und trägt somit ihren Teil zur Plastikreduktion bei.

PAN SHAVE

Das Stuttgarter Start-up Pan Shave befindet sich derzeit mittendrin in der Entwicklung eines nachhaltigen Nassrasierers, der den Komfort eines konventionellen Modells mit der Nachhaltigkeit eines Rasierhobels verbindet. Damit soll der von Theresa Rappensperger und Pauline Witt designte Rasierer mit austauschbarer Klinge nicht nur sanft zur Haut sein, sondern auch die Umwelt schonen. Auf dem Instagram-Account bleibt ihr auf dem Laufenden!

Pan Shave

 

FÜR EINEN GRÜNEN DIGITALEN FUSSABDRUCK

BILL.LESS

Ein Leben ohne Kassenzettel – hört sich gut an? Das hat sich das Stuttgarter Start-up Bill.less zur Aufgabe gemacht und bietet eine digitale, nachhaltige und sichere Alternative zum Aufbewahren von Belegen an. Beim Bezahlen an der Kasse wird dementsprechend kein Beleg ausgedruckt, sondern dieser kontaktlos in die App übertragen. Ciao, Zettelchaos!

SMARK

Die Gründer Philipp Hoening und Maximilian Ittermann entwickelten mit smark eine Automatentechnologie, die es ermöglicht, Lebensmittel jederzeit regional, fair und nachhaltig einzukaufen. So können zum Beispiel im Kessellädle an der Haltestelle Schwab-/Bebelstraße oder in der ehemaligen Kesselkiste am Bahnhof rund um die Uhr Produkte aus der Region am Automaten eingekauft werden.

Smark

GOODBRANDS

Nach dem Prinzip „Von der Zielgruppe für die Zielgruppe” werden über die Plattform Goodbrands authentische Produkttests von ausgewählten Marken umgesetzt. Wer als Crowdtester Teil der Community werden und nachhaltige Produkte und Services testen möchte, kann sich über die Website registrieren.

MYCONICS

Mit grünen Produkte aus der ganzen Welt ermöglicht das Start-up Myconics bewussten Konsum beim Onlineshopping. Das Team begibt sich jeden Tag auf die Suche nach neuen Produkten, Marken und Manufakturen, die in Sachen Materialien, bei der Herstellung und beim Umgang mit Mensch und Natur einen nachhaltigen Unterschied machen.

myconics

WIN WIN WIN
Wir verlosen einen 25-Euro-Gutschein für den Onlineshop Myconics. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Myconics“ und vollständiger Adresse an gewinner@reflect.de senden. Viel Glück! Teilnahmeschluss: 31.03.2021, Teilnahmebedingungen s. Impressum

 

FÜR TRINKGENUSS MIT GUTEM GEWISSEN

EARLY BIRD COFFEE

Die Gründung des Start-ups Earlybird coffee resultierte aus der gemeinsamen Passion der beiden Gründer Merlin Stellwag und Emanuel Vonarx für Kaffee. Ihr Ziel? Die Entwicklung eines qualitativ hochwertigen, klimaneutralen und fairen Kaffees. Neben verschiedenen Sorten werden auch Starter-Kits und Tassen angeboten. Mit einem Abo kann man sich außerdem direkt die nachhaltige Kaffeeversorgung für Zuhause sichern.

earlybird

REZEMO

Das Unternehmen Rezemo hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sonst so verpönten Kaffeekapseln nachhaltig zu gestalten. Durch die Entwicklung einer Verpackung aus Holz und Pflanzenstärke haben die Gründer Julian Reitze und Stefan Zender den ökologischen Konsum massentauglich gemacht und wirken der Produktion von Plastik aktiv entgegen.

Rezemo

Chillchoc

Das Stuttgarter Start-up „The Hempany“ kombiniert Kakao und CBD: ChillChoc ist eine vegane und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kakao und unterstützt dabei Bodenrettungsprojekte. Die enthaltenen Cannabinoiden wirken laut den Gründern entzündungshemmend und entspannend und sind – keine Sorge – in der enthaltenen Menge völlig legal.

Chillchoc

HEMI

Um Hanf dreht es sich auch beim zweiten Produkt des Start-ups. HEMI ist Deutschlands erste Pflanzenmilch aus Bio-Hanfsamen und ist nicht nur vegan, sondern auch gluten-, allergen-, laktose-, aroma- und zuckerfrei. Dabei enthält die bald erhältliche Milchalternative essenzielle Fettsäuren und ist no carb.

hemi

WIN WIN WIN
Wir verlosen das Geschenkset Merlin mit einem Earlybird Coffee Jutebeutel inklusive zwei Packungen Espresso Filterkaffee. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Earlybird“ und vollständiger Adresse an gewinner@reflect.de senden. Viel Glück! Teilnahmeschluss: 31.03.2021, Teilnahmebedingungen s. Impressum

 

Foto Somskat © Selina Völkel

Foto Coco Malou © Julia Pommerenke

Foto Smark © Ralph Klohs